Das erste Mal: Poledance ▶️▶️▶️ Nicht eincremen, nicht springen…

Tanzen an der Stange ist längst nichts mehr, was erst nach 2 Uhr morgens im Club betrieben werden darf, sondern hat sich zu einem neuen Trendsport entwickelt. Körpergefühl und Kraft werden gestärkt und im Studio am Altmarkt, kann man sogar seine Seele finden. Wir wollten mehr über Pole for Soul und die junge Inhaberin erfahren und sprachen mit Jacky, die für uns die Füße mal wieder auf den Boden setzte.

Nicht eincremen

Inhaberin Jacky – hier voll in Action.

„Kein Alter, keine Waage oder kein Gedanke sollte dich abhalten, Poledance einmal auszuprobieren!“, schwärmt Jacky, die das Studio Pole-for-Soul mit ihrem Partner zusammen leitet. Poledance sei absolut für jeden geeignet. Auch sie fing bei null an. „Natürlich dauert es bei einem länger und bei dem anderen kürzer, bis Erfolge zu sehen sind. Jeder hat unterschiedliche Ziele – und das ist auch gut so. Wenn du also Lust hast, etwas Neues auszuprobieren und dir selbst etwas Gutes tun willst fang an!“ Bevor man das erste Mal bei ihr oder ihrem Team einen Kurs belegt sollte man wissen: Trainiert wird in knappen Klamotten – Sport-BH und kurze Hose. „Zu Beginn auch gerne mit T-Shirt“, ergänzt die Kasselerin. Auch wenn die Haut eventuell schöner glänzt, wenn man sich eincremt – beim Sport an der Stange ist das ein No-Go! Denn: Rutschgefahr!

Nicht springen

Tanz- oder Sporterfahrung sind nicht nötig, um an den Kursen am Altmarkt teilzunehmen. „Unsere Einsteigerkurse und unser Levelsystem sind so aufgebaut, dass auch Teilnehmer/innen ohne Erfahrung sicher angeleitet und qualifiziert betreut werden. Egal ob jung oder alt, groß oder klein, sportlich oder eher nicht – probiere es einfach aus.“ Wichtig ist, am Anfang nicht sofort in Figuren springen zu wollen: Das steigert das Verletzungsrisiko und verlangsamt den Muskelaufbau. Die 27-Jährige selbst kam über eine begeisterte Kommilitonin zu ihrem Sport: „Sie war so begeistert davon und erklärte mir, wie sich in kurzer Zeit schon ihr Körpergefühl und ihre Muskelkraft verbessert hatten und dass man es einfach nur ausprobieren sollte.“ Gesagt – getan. „Damals habe ich ab und zu Fußball gespielt, aber wirklich sportlich war ich nicht.“ 2013 fing sie dann mit ein paar Stunden in Frankfurt an, weil sie in Kassel kein passendes Studio fand. „Ich war dann immer mal in anderen Studios trainieren und habe da für mich zu Hause geübt“, erklärt die ausgebildete Gesundheitsmanagerin.

Nie ohne Matte

Nach einem Umzug war die Zimmerdecke nicht mehr zum Befestigen einer Pole-Stange geeignet und so: „Mein Partner und ich haben unseren Mut zusammengenommen und Pole for Soul gegründet“, lacht die 27-Jährige und stellt klar: „Nein, die fehlende Decke war natürlich nicht der einzige Grund.“ Pole for Soul soll das bieten, was ihr das Poledance gegeben hat. „Einen Ort, an dem jede/r herzlich willkommen ist und man den Alltagsstress vergessen kann. Poledance und unsere Angebote stärken das Selbstvertrauen und bauen ein ganz neues Körpergefühl auf. Und für das steht Pole for Soul. Deswegen unser Slogan: Train your Body – Find your Soul!“ Ihre Klientel ist bunt gemischt – Männer kommen derweil selten zu ihr: „Unser jüngstes Mitglied ist 17 und die Älteste 46. Und ja – auch sie hat erst mit Poledance begonnen und kommt seitdem regelmäßig und gerne zu uns“, berichtet Jacky, die immer auf das Unterlegen einer Matte beim Trainieren besteht.

Nicht aufgeben

Um sich stetig zu verbessern trainiert auch Jacky noch weiter fleißig in einem Studio in Braunschweig und besucht regelmäßig das Fitnessstudio. Sie befindet sich in der Ausbildung zur A-Lizenz Fitnesstrainerin, um das Training noch gesundheitsfördernder und sicherer gestalten zu können. Neben Körpergefühl schult sie, Durchhaltevermögen: Wenn mal etwas nicht läuft, wird’s beim nächsten Mal sicher besser. Großen Wert legt sie darauf, dass ihre Mitarbeiter/innen regelmäßig interne Fortbildungen besuchen. „Unsere Trainer/innen haben auch alle mindestens einen Trainerschein“, erklärt sie. Doch Pole ist nicht das einzige, was das Studio zu bieten hat: „In unserem Pole Classic zeigen wir dir einzelne Figuren aus dem Poledance und kombinieren diese. Hierbei steht der sportliche Aspekt im Vordergrund. Unsere Pole Art-Kurse legen den Schwerpunkt auf das Tanzen und Erlernen von unterschiedlichen Tanzstilen an und um die Pole. Aerial Hoop ist ein Training und Tanzen in einem Luftring und im Aerial Yoga werden Yogaelemente mit einem Tuch, welches von der Decke hängt verbunden“, erklärt die Inhaberin, die weiß, dass Teamwork im Sport großgeschrieben wird: „Ohne das Team und unsere Teilnehmer/innen bei Pole for Soul würde das Ganze nicht funktionieren. Dafür ein riesen Danke!“

https://www.poleforsoul.com

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