Der BRAUSER-Lieferdienst-Check ▶▶▶ Heute: Restaurant Abessina

Alle Läden mussten schließen – auch Restaurants waren lange wie leer gefegt. So auch bei Girmai Asefaw in der Kurt-Schuhmacher-Straße. Also musste sich der Mann mit den ostafrikanischen Spezialitäten etwas Neues überlegen: Und liefert seitdem nach Hause. Wir sprachen mit ihm, wie es sich anfühlt, endlich wieder für seine Gäste da zu sein.

Die Krise traf Abessina-Besitzer Girmai Asefaw kalt – und so musste auch die Küche bleiben. Die Anfangszeit der Corona-Krise ist für ihn mit keinem Wort positiv zu beschreiben. Der Lieferdienst, den er einrichtete, lief zwar einigermaßen gut, doch können durch die paar Speisen, die die Tür passierten, die laufenden Kosten eines Restaurants nicht gedeckt werden. Darüber hinaus soll ja auch was für den Lebensunterhalt hängen bleiben.

Inhaber Girmai freut sich auf seine Gäste!

Jetzt wo Girmai wieder seine Gäste vor Ort begrüßen und bewirten darf, freut er sich am meisten auf eins: „Dass es wieder wie gewohnt viel Arbeit gibt!“ Der Besitzer möchte wieder Speisen wie Bamiya, Hamli und Dorho Alitscha-Bedinisch zubereiten und an die Tische bringen. Hierfür hat der Inhaber alles so eingerichtet, dass seine Gäste genug Abstand halten können, wie er uns erzählt. Und er ist zufrieden, denn die trotz anhaltender Einschränkungen kann er seine Spezialitäten wieder zubereiten. Besuchte Restaurants sind eben schöner, als nur zu liefern.

Der geräumige Innenraum mit ostafrikanischem Flair kann nun wieder besetzt werden

Trotzdem will Girmai am Lieferdienst festhalten, schließlich können und wollen vielleicht nicht alle wieder ausgehen, sondern weiterhin zu Hause speisen. „Geliefert wird ab vier Personen, alles andere muss abgeholt werden“, erklärt uns Girmai, der so das Beste für sich aus der Krise macht.

http://abessinarestaurant.com/index.html

FB: https://www.facebook.com/Restaurant-Abessina-in-Kassel-144021872278859

Fotos: privat, alle n.h.