Kasseler Musiker/innen bleiben zu Hause – und rocken zusammen!

Für viele Menschen liefen die letzten Wochen anders als gewohnt: Viel zu Hause, viel Familie, wenig Freunde. Doch besonders eine Gruppe trifft es: Jene, die Musik lieben und leben. Doch die Kasseler Musikszene ist stark und lässt sich auch von einem Virus nicht den Mund verbieten – und das ist gut so: Denn es ist ein großartiger Song entstanden! Die Melodie bleibt hartnäckig wie Corona selbst und der Text lässt uns schon jetzt über die schweren Zeiten schmunzeln.

Keine Stadtfeste und keine Geburtstagsfeten bedeuten: keine Auftritte. Band-Proben? Müssen leider auch ausfallen, wenn’s keine Ein-Mann-Band ist. Doch Langeweile ist nicht, wenn man weiß, was man sonst so mit seiner freien Zeit anstellen kann. Gitarrist Kreisi von der Band Bettyford, hat seine freie Zeit nicht nur zum Texten und Melodieschreiben genutzt, sondern gleich noch eine To-do-Liste für alle Es-ist-nichts-los-Tage geschrieben.

Doch damit nicht genug. Die Bettyfords (Foto li.) haben ihre Musikkontakte spielen lassen und ausgewählte Künstler/innen aus Kassel vor Mikrofon und Kamera gebeten. Raus kam ein Wohnzimmer-Video jener, die wir sonst nur auf der Bühne zu sehen bekommen: „Von Newcomer wie Ben Black und Justus Engelke von Lowfield, Kinderlieder-Star Jürgen Müller, altgediente Rocker wie Ulf Gottschalk von Rockmachine, Thorsten Schütz von Kissin’ Time, Stephanie Helbig von den Funkrockern von Superstition bis zu überregionalen Schwergewichten, wie Bluesrock-Größe Andreas Diehlmann und Michael „Reb“ Rebbig von den Bates. Hier ist einiges vertreten, was nicht nur in Nordhessen Rang und Namen hat“, erfahren wir von den Song-Therapeuten.
„Das Lied haben wir in erster Linie gemacht, weil es Spaß macht!“, lässt uns Torsten Risch, Bassist bei Bettyford (Foto li.), wissen. „Aber natürlich auch, um zu zeigen, dass die Kasseler Musikszene aktiv und verknüpft ist.“ Jetzt muss nur noch reingehört werden. Übrigens: Für die, die mit gerocktem Nordhessisch Probleme haben. Seit Neustem gibt’s das Video mit Untertitel.

Hier geht’s zum Song:

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Fotos: Anja Hübl, Maik Werner, alle n.h.