Der Kochbuch-Check ▶️▶️▶️ Wir testen heute: Oma’s Rezept für Kartoffelpfanne

Die Herdplatten in den Kasseler Haushalten laufen derzeit auf Hochtouren und die Backöfen wurden inzwischen längst von lästigen Fettrückständen befreit. Denn die Zeit zu Hause nutzen viele von uns jetzt, um die in ihnen schlummernden Sterneköche*innen raus zu kitzeln. Also wird Gemüse geschruppt, Obst zerkleinert und Zutaten gekauft, von denen man bisher nicht mal ahnte, dass es sie gibt. Nach stundenlanger Arbeit kann das entweder richtig lecker aussehen (und vielleicht auch schmecken) – oder eben mal gar nicht so, wie es die Rezept-Websites oder Oma’s Kochbuch versprachen. Wir waren bei Studentin Jana (Foto), um den Rezepten auf den Zahn zu fühlen.

Als erstes probiert Jana etwas aus, was sie selbst schon immer bei Ihrer Oma gegessen hat. Und die liebenswerte Großmutter war so nett, die wichtigsten Zutaten und Abläufe zu verraten, damit es Jana so schmeckt, wie sonst bei Oma.

Zuerst gilt es, ein farbenfrohes Potpourrie an Gemüse zu kochen. Das darf gern ein Tiefkühl-Gemüse-Beutel sein. Aber aufpassen: nicht zu weich kochen! Und für den Geschmack etwas körnige Gemüsebrühe, aufgelöst in einer halben Tasse Wasser, dazu geben. Nicht vergessen: Omas obligatorische Messerspitze Butter!

Anschließend die Kartoffeln (gern vom Vortag) in kleine Bröckchen schneiden. Am besten sind festkochende Kartoffeln. Die bröseln beim Braten nicht so. Auch hier gern geommen: Butter als Bratfett. Aber es geht natürlich auch mit höher erhitzbaren Fetten, zum Beispiel geschmacksneutralem Kokosfett.

Zum Schluss das leicht gedünstete Gemüse zu den Kartoffeln in die Pfanne geben, um noch ein paar Röstaromen drauf zu packen. Nach Belieben das ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das hat alles in allem gut geklappt und sah nicht nur gut aus. Es schmeckte auch hervorragend.

Beim nächsten Rezepte-Check widmen wir uns einem Link aus dem Netz. Bleibt neugierig – guten Appetit!