Der BRAUSER-Mittags-Check „vegane Küche“ ▶▶▶ Heute: Das glückliche Bergschweinchen

Mittags muss es schnell gehen – vor allem beim Essen. Aber gut und lecker soll es trotzdem sein? Und dann auch noch unter Verzicht auf alles Tierische im Essen? Wir haben uns in diesem Monat die Angebote der veganen Küche mal näher angesehen und checken heute: Zum glücklichen Bergschweinchen an der Weserspitze.

Zugegeben, von außen erinnert der ehemalige Simply-Toast-Standort immer noch an eine Tankstelle. Aber davon lassen wir uns nicht abhalten und freuen uns eher über die Parkplätze direkt vor der Tür. Wie immer bestellen wir anonym und unerkannt. Beim Blick auf die vielfältige Karte entscheiden wir uns für den Klassiker des Hauses: einen Vöner. Der vegane Döner kommt mit Weiß- und Rotkraut, Salat, Tomaten, Karotten, Zwiebeln und – natürlich – Knoblauchsoße. Dazu würzig eingelegter Seitan.

Das außergewöhnlich eingerichtete vegane Restaurant wird mit viel Herz von Anne Bringmann geführt und wir lassen uns auf einem der Paletten-Plätze nieder. Der Vöner naht, dazu einen ChariTea – das Wasser läuft uns im Mund zusammen.

Der erste Biss ist immer der entscheidende – beim Döner und beim Vöner. Und der überzeugt, auf ganzer Linie. Knackiger Salat, umwerfende Knobi-Sauße und frisches Fladenbrot. Kurz vor dem ersten Biss hatten wir aber eine braune Ecke des Seitans aus dem Fladenbrot linsen sehen. Und offenbar hat Form, Aussehen und auch ein Hauch eines der Marinade-Gewürze einen Lebkuchen-Trigger bei uns ausgelöst. Und wir bekommen die weihnachtlichen Gedanken nicht mehr aus dem Kopf.

Das tut dem Genuss aber keinen Abbruch, zumal auch eine andere Tradition hier beim Vöner nicht gebrochen wird: die Knoblauchsauce ist auch nur in der vorderen Hälfte des Fladenbrots angekommen. Hinten fehlt sie leider. Aber das kennt man auch vom Döner-Mann. Und darum gibt’s für die Vöner-Frau einen vollen Daumen hoch. Probiert’s doch selbst mal aus!

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