Mittags-Check auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt ▶▶▶ Heute: finnischer Feuerlachs

Mittags muss es schnell gehen – vor allem beim Essen. Aber gut und lecker soll es trotzdem sein? Wir haben uns in diesem Monat die Angebote auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt mal näher angesehen und checken heute: Der Finnische Feuerlachs.

Manche nennen ihn Feuerlachs, andere Flammlachs. So ist er uns von manch‘ sommerlichem Gartenfest in der Region vertraut und darum haben wir auch heute mal den Weg zu den Finnen gewählt. Neben dem berühmt-berüchtigten Glögg und dem Elch-Burger halten sie hier nämlich den gebrannten Lachs parat. Wir nehmen eine Portion im Baguette-Brot. Aufgerufen werden dafür stolze 9,90 Euro. Wir dürfen bei der Zubereitung zusehen. Wenngleich diese zwar sorgfältig und hygienisch geschieht, so ist sie dennoch sehr schnell recht desillusionierend. Das Baguettebrot wird halbiert und der Länge nach aufgeschnitten. Vom Stand nebenan kommt frisch der heiße Lachs, dem mit Hilfe einer Cocktail-Pinzette die Haut abgezogen wird. Dann wird das Filet ins Brötchen gelegt, die Honig-Senf-Soße aus der transparenten Quetsch-Flasche im Zickzack drüber: fertig. Bedienung und ich sehen uns gegenseitig mit großen Augen an. Ihre Augen wegen der zu erwartenden Bezahlung. Meine Augen wegen dem abrupten Ende der Zubereitung, gepaart mit dem Anflug von Enttäuschung: das ist jetzt alles? Ein Fischbrötchen für fast 10 Euro? Auch wenn wir zugeben müssen: Der Fisch war prima, die Soße schmackhaft und die Portion auch großzügig. Aber: für knapp 10 Euro muss man das wirklich wollen. Und vielleicht würde eine zarte Deko auf dem Essen und eine ansprechende „Verpackung“ das Bild noch etwas abrunden. Aber am Ende bleibt: einigermaßen satte Portion, aber mächtig satter Preis. Probiert’s doch mal selbst aus.

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