Mittags-Check: Kann’s der Inder oder kann er’s nicht?

Mittags muss es schnell gehen – vor allem beim Essen. Aber gut und lecker soll es trotzdem sein? Wir haben uns in diesem Monat die Angebote in der Innenstadt mal näher angesehen und checken heute: Namaste in der Treppenstraße.

Ja, irgendwie ist der „Inder an sich“ in Funk und Fernsehen in jeglicher Form von Höflichkeit und Freundlichkeit gekennzeichnet. Wer hier ein wenig kompromissbereit ist, wird aber bei Namaste sein safran-weiß-grünes Wunder erleben. Auch wenn der Autor bekennender Skeptiker der indischen Küche ist, ließ er sich auf dieses waghalsige Abenteuer ein und wir bestellten – wie immer unerkannt und anonym. Der Blick auf die plakative Karte über der etwas provisorisch anmutenden Kühltheke im Innenraum erzeugte zwar mehr Fragezeichen als Aufklärung, aber mutig voran bestellten wir die 14 („Alu Gobi“). Dieses Gericht ist vegan und besteht laut Speisekarte aus Blumenkohl, Kartoffeln in Kokosmilch, verschiedenen Gewürzen (wie geheimnisvoll), Basmatireis, Papadam und einer Sauce (nach Wahl). Unser Autor lernte daraufhin, dass „Papadam“ eine luftige Mischung zwischen Groß-Keks und Knäckebrot ist und die nahezu willkürliche Saucenwahl fiel auf eine Joghurt-Kichererbsen-Mischung. Doch genug fabuliert! Auf der sonnigen Terrasse, mitten in der City in der Treppenstraße, wurde nun – entgegen aller Ressentiments – probiert. Um es kurz zu machen: Es schmeckt fabelhaft! Das Glück war mit den Mutigen und somit hat die indische Küche tatsächlich einen neuen Fan gefunden. Darum unser Rat: probiert mehr aus, es gibt noch soooo viel Leckeres da draußen. Guten Appetit.

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