Kurz gefragt: Warum „Kassel radelt?“

Die Welt muss grüner werden – spätestens seit den Fridays for Future Bewegungen ist jedem klar geworden, dass es höchste Zeit ist zu handeln. Auch die Stadt Kassel will ihren Beitrag dazu leisten und zwar mit der Aktion „Kassel radelt“ am 22.09.,  bei der eine lange Strecke durch die Stadt erstmals für Autos gesperrt und für Fahrradfahrer freie Fahrt geschaffen wird. Jeder darf sein Fahrrad aus dem Schuppen holen und mitmachen. Der BRAUSER war neugierig und hat sich bei Organisatorin Carina Wagener über die tolle Aktion schlau gemacht.

Wie kam es zu der Idee, die Aktion „Kassel radelt“ zu starten?

Die Idee dazu hatte Oberbürgermeister Christian Geselle. Er hat sie erstmals beim Neujahrsempfang der Stadt Kassel Anfang des Jahres verkündet. Ihm war es wichtig, die wachsende Bedeutung des Radverkehrs in unserer Stadt mit einem besonderen Tag zu würdigen. Wir wollten nicht bloß eine Sternfahrt veranstalten oder auf einem bestehenden Radweg fahren. Deswegen werden am 22. September erstmals zwischen 10 und 16 Uhr rund 30 Straßenkilometer weitgehend für den KFZ-Verkehr gesperrt sein, damit die Radfahrer freie Fahrt haben. Dieser Tag ist gleichzeitig Abschluss der europäischen Mobilitätswoche. Alle Infos zu Kassel radelt gibt es auf www.kassel.de/kasselradelt und bei Facebook https://www.facebook.com/events/295035074762980/

Wie kann man bei der Aktion mitmachen? Muss man die gesamte Strecke fahren?

Jeder, der Spaß am Fahrrad fahren hat, ist herzlich eingeladen, mitzuradeln. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir empfehlen, einen Helm zu tragen. Und es ist uns wichtig, dass alle, die dabei sind, gegenseitig Rücksicht nehmen. Die Straßenbahnen und zum Teil auch die Busse fahren weiter und die Radfahrer werden ein unterschiedliches Tempo haben. Es geht nicht um einen Wettkampf, sondern darum, gemeinsam Spaß zu haben. Wer Lust hat, kann ab 9.30 Uhr zum Auestadionvorplatz kommen: Dort bieten wir zuerst ein Warm-Up an, dann geht es ab 10 Uhr mit Oberbürgermeister Christian Geselle auf die Strecke.  Man kann aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt los fahren. Den genauen Streckenverlauf gibt es im Internet. Es ist zudem möglich, auch Teilabschnitte der Strecke zu befahren. Es gibt unterwegs fünf Rastpunkte: Am Sandershaus, am Sudhaus, am Landhaus Meister, auf der Friedrich-Ebert-Straße und am Spielverein 06 in Rothenditmold gibt es etwas zu essen und zu trinken. Viele der Gastronomen bieten auch ein spezielles Programm zum Fahrradtag an. Auf der Strecke kann man Stempel sammeln, um am Gewinnspiel teilzunehmen und mit etwas Glück sogar ein E-Bike gewinnen.

Was erwartet die Gäste auf dem Familienfest am Auedamm?

Zwischen 11 und 19 Uhr wollen wir ein gemeinsames Fest rund um die Spitzhacke feiern. Man kann sein Fahrrad auf dem Fahrrad-Parkplatz auf der Hessenkampfbahn abstellen und dann schauen, was einen besonders interessiert: Die Rote Rübe bietet ein umfangreiches Kinder-Programm an, man kann beim Slow-Bike-Rennen teilnehmen oder Stand Up Paddling ausprobieren, sein Fahrrad codieren lassen, um es sicherer gegen Diebstahl zu machen (nach vorheriger Anmeldung) oder sich an einem der Info-Stände informieren. Zahlreiche Caterer aus der Region sorgen dafür, dass man sich stärken kann. Zwischen 15 und 19 Uhr gibt es ein tolles Bühnenprogramm mit Musik und Fitnessangeboten. Zum Abschluss sorgen Dark Vatter un sinne Combo sozusagen für einen Abschluss auf Kasselänerisch. Also: Alle Daumen drücken, damit das Wetter mitspielt!

Alle Infos zu Kassel radelt gibt es auf www.kassel.de/kasselradelt und bei Facebook https://www.facebook.com/events/295035074762980/