Du musst wissen, was Du willst. Denn es gibt keine Karte!

Mittags-Check: Wie es wirklich bei Waikiki schmeckt…

Mittags muss es schnell gehen – vor allem beim Essen. Aber gut und lecker soll es trotzdem sein? Wir haben uns in diesem Monat die neuen asiatischen Angebote mal näher angesehen und checken heute: Waikiki am Entenanger.

Schon letzten Monat war die Bowl Thema an dieser Stelle und wir folgen ihr weiter. Diesmal zu ihren Wurzeln nach Hawaii und haben uns – wie immer unerkannt und anonym – im Waikiki am Entenanger umgesehen. Der Laden – der zum Wasabi in der Friedrich-Ebert-Straße gehört – ist klein und könnte in Berlin an jeder Szene-Ecke der Rosenthaler Straße stehen. Aber warum in die Hauptstadt reisen? Es kann auch hier bei uns lecker und trendy sein. Und doch sind wir zuerst irritiert, denn trotz intensivem Rundum-Blick können wir nirgends eine Karte erkennen. Nicht auf den wenigen Tischen für den Vor-Ort-Verzehr, noch auf oder über der Theke an der Wand. Aber wir werden aufgeklärt: Im Waikiki stellst Du Dir Deine Bowl selbst zusammen! Das Prinzip ist wie ein Baukasten: Es gibt zwei Bowl-Größen und sieben Rubriken, aus denen Du dann die Zusammensetzung selbst bestimmst. Also nichts „à la carte“, sondern so individuell, wie man es sich nur vorstellen kann. Das wird nicht für Jede*n das ideal sein. Denn welche Kombi verspricht denn den typischen Bowl-Style? Nicht Jede*r kennt sich da aus. Wir gehen auf’s Ganze, stellen uns unsere Mischung selbst zusammen – und bestellen diese Kombi außerdem als „Rolled Bowl“. Also quasi ein hawaiianischer Lahmacun. Der pazifische Wrap. Na, Ihr wisst schon. Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es dazu. Die Schlechte: gewickelt lässt sich das Ganze nicht wirklich sauber essen. Es zebröselt nach kurzer Zeit. Die gute Nachricht: Es schmeckt sansationell. Frisch, knackig und superlecker. Also, probiert’s aus und traut Euch, Eure eigene Bowl-Kombi auszusuchen!

https://www.facebook.com/waikikikassel/