Kurz gefragt: Alarmsignal

Foto: Andi Langenfeld

Eine gerechte und bessere Welt – grob zusammengefasst ist das die Mission der vier Jungs von „Alarmsignal“ aus Celle. Am 18. Juli bringen sie ihren Spirit nach Kassel in die Goldgrube. Wie wortgewandt die Vier sind, erkennt man nicht nur in unserem Interview, sondern vor allen in ihren Texten: Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Wie habt ihr zusammengefunden?

Die eine Hälfte der Band, also die, die sie auch ins Leben gerufen hat, kennt sich seit Ende der neunziger Jahre. Die andere Hälfte lernte sich nur ein paar Jährchen später kennen. Zusammengefunden hat man sich an diversen Orten. Auf den damals üblichen Punkertreffpunkten in der Stadt, beim WG-Zusammenleben, auf Konzerten, über sieben Ecken. Irgendwann waren wir schließlich zu viert und als Band komplett.

Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen?

Der Name entstand spontan. Anfang und Ende sollten sich nach Möglichkeit irgendwie aufeinander reimen, um einprägender zu sein. Alarm und Signal passte – vor allem auch zu den Texten, die wachrütteln und Alarm schlagen sollten. Später ist uns dann noch aufgefallen, dass ein Bandname mit “A“ auch in Plattenläden oder bei Mailordern von Vorteil ist. Man steht immer ganz am Anfang.

Worauf freut ihr euch bei eurem Konzert in der Goldgrube?

Obwohl wir gefühlt jedes zweite Wochenende an Kassel vorbeifahren, waren wir das letzte Mal 2011 dort zu Gast. Mit Pascow und The Lost Lyrics im K19. Nach so langer Kassel-Abstinenz freuen wir uns natürlich auf vieles, weil einem nach gefühlten Ewigkeiten alles ein wenig wie Neuland vorkommt. Auf die Leute, die vorbeikommen, auf den Laden, den wir nicht kennen – auch immer spannend so was.

Was inspiriert euch zu euren Texten?

Die Welt vor unserer Tür, die Welt in unseren eigenen 4 Wänden, die Welt in unserem Kopf. Wir gehen sehr nachdenklich durch´s Leben, haben politisch einen klaren Standpunkt und scheuen uns nicht davor, persönlich auch mal tiefer blicken zu lassen. Es gibt viel was uns bewegt und beschäftigt, meistens sogar mehr, als dass es in drei Strophen und einen Refrain passt.