Simply Toast in der Friedrich-Ebert-Straße: Lecker oder simpel?

Foto: Just in Team GmbH

Mittags muss es schnell gehen – vor allem beim Essen. Aber gut und lecker soll es trotzdem sein? Wir haben uns die Angebote in der Innenstadt mal näher angesehen und checken heute: Simply Toast nähe der Haltestelle Karthäuser Straße.

Anfang März sind die zwei Jungs von Simply Toast von der Weserspitze in die Friedrich-Ebert-Straße umgezogen. Im Untertitel nennen Sie sich selbst Sandwich-Imbiss. Anlass genug, um uns inkognito zum Mittags-Check auf die Meile zu begeben. Unerkannt und unangemeldet bestellen wir ein „Ahle-Worscht“-Weizen-Toast mit einem Spitzbub-Salat und einer Extra-Schale Knobi-Mayo. Dazu einen hausgemachten Eistee. Wir haben Glück: wir sind schon um 12:00 Uhr vor Ort. Denn während unsere Weizenschreiben in den Toastern rösten treffen mehr und mehr Hungrige ein. Nach wenigen Minuten vibriert unser kleines Abhol-Gadget und wir holen uns unser kleines Fresskörbchen an den Tisch.

Um es vorweg zu sagen: So ein Simply Toast hat mit dem, was man sich zu Hause im Lidl-Sandwich-Toaster basteln kann, nichts zu tun. Es sieht hier nicht nur tausend mal besser aus, sondern es schmeckt auch um Längen besser. Wer altbackene Varianten wie Käse-Schinken oder Salami-Pilze erwartet hat, wird zurecht enttäuscht. Neben der nordhessischen Genuss-Version Ahle Worscht gibt es noch eine Teriyaki-Hahn-Ausgabe, eine Thunfisch-Variante und auch Pullen Chicken ist im Angebot. Dazu hält das Toaster-Team hausgemachte Fritten und Süßkartoffel-Pommer parat. Vorübergehend im Programm ist sogar das Toast „Gründalf“, dass mit Kartoffeln, Ei und grüner Soße überrascht. Und wer bei Erhalt seines Menüs noch ansatzweise denkt „ Ui, davon soll ich satt werden?, der wird nach dem Genuss von Toast und Beilage daran sicher keinen Gedanken mehr verschwenden. Simpel, aber nicht einfach. Probiert’s aus!

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