„Kurz gefragt“: Robin Damm im Interview

Foto: Matej Meza (nh)

Den 18. Mai solltet ihr euch dick im Kalender markieren: Denn das Schillerviertelfest geht in die vierte Runde! Also kommt in die Rothenditmolder Straße: Hier erwarten euch Live-Musik, viel Kunst und vielfältige Gastro-Leckereien. Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Sängerin Robin geworfen, die ab 18.30 Uhr auf Bühne 1 (Rothenditmolder Straße 21) das Kiez mit ihrer warmen Stimme verzaubern wird. Mit dabei hat sie ihre Band: Lukas Prelle (Drums), Tim Koglin (Bass), Annika Rink (Gitarre) und Tillmann Bross (Keys). Wir sprachen mit ihr über ihre kommende EP, ein Soloalbum und ihre Liebe zur Musik.

Ihr werdet oft mit (Neo-)Soul und Blues in Verbindung gebracht, was bedeuten diese Genres für Dich?

Im Kern schreibe ich Soul. Ich bin mit Alicia Keys und Norah Jones aufgewachsen, später kamen dann Erykah Badu und Nina Simone hinzu. Daher wahrscheinlich die Elemente aus HipHop und Blues.
Für mich ist Soul eine Verbindung zum Inneren, etwas Essenziellem. So eine Art Wesen der Sache.

Welche Themen verarbeitest Du in Deinen Texten?

Die Songs der ersten EP handeln viel von meiner eigenen Mädchen-zur-Frau-Werdung. Also von Weiblichkeit und Sinnlichkeit. Immer mehr stelle ich auch spirituelle Fragen in meinen Songs.

Was ist Dir bei einem Auftritt besonders wichtig?

Präsent zu sein. Jetzt, in der Musik. So kann es das Publikum auch sein. Gemeinsam da sein.

Worauf können sich Besucher des Schillerviertel-Festivals – neben eurem Auftritt – freuen?

Soweit ich gehört habe gibt es eine Art Live-Graffiti-Session. Das ist bestimmt mega cool. Ich würde gerne während dessen auftreten (lacht).

Was wünscht Du Dir für die musikalische Zukunft?

Unsere erste EP „BODY“ erscheint im Sommer 2019. Wir haben sie mit Band aufgenommen. Ich hoffe sehr, dass sie gut ankommt und uns ermöglicht, in Zukunft mit anderen Künstlern und Künstlerinnen zusammenzuarbeiten. Material für ein Soloalbum ist ebenso schon vorhanden!