Die Kunsthochschul-Mensa: Brüste und Ersties überall

Mittags muss es schnell gehen – vor allem beim Essen. Aber gut und lecker soll es trotzdem sein? Wir haben uns die Angebote in der Stadt mal näher angesehen und checken heute: die Mensa der Kunsthochschule an der Menzelstraße.

Foto: Just in Team GmbH

Ja, genau genommen ist eine Mensa nicht öffentlich zugänglich, sondern den Studierenden und Mitarbeiter/innen vorbehalten. Aber eben auch für Gäste. Und heute waren wir Gast. Wer aber glaubt, die Besucher dieser Mensa würden sich ausschließlich auf diese drei Quellen verteilen, der irrt gewaltig. Hier trifft sich das Who-is-Who der Kulturszene mit den Erst- und Zwölftsemestern dieser höheren Lehranstalt – und auch mit den Ehemaligen, die zum Teil noch zu Zeiten der HbK hier tätig waren oder die Klassen besuchten. Der Autor dieser Zeilen weiß, wovon er schreibt. Doch sei’s drum, denn genau das und natürlich die einmalige Lage mit Blick auf die Aue und die Küchengräben vor der Orangerie machen das Mahl in dieser Mensa so einmalig.

Aber wie steht es um’s Essen? Wir entscheiden uns für eine der zahlreichen Hühnerbrüste in der Auslage, die laut Plan eine Kruste a la „Café de Paris“ versprechen, zusammen mit Reis und einer Salatbeilage. Das Huhn ist bonfortionös, am Reis konnte man nichts falsch machen und der Salat frisch und knackig, das Dressing durften wir selbst aussuchen. Dazu ’ne Fritz-Kola mit reichlich Wachmacher und schon ist der Tag gerettet. Danke, Anke.