Eine Woche ohne Zucker

© Fotolia_reineg_VNeues Jahr – alte Vorsätze. Diesen Monat sollte es endlich gelingen! Für den Anfang mindestens eine Woche zuckerfrei sein, so mein Vorhaben.

Super motiviert startete Tag eins meines Experiments, bei dem es darum geht so weit wie möglich auf Haushaltszucker zu verzichten. Morgens gab es ungesüßten Naturjoghurt mit Haferflocken und frischem Obst und der Rest des Tages lief auch ganz gut. Kein Griff zum Schokoriegel, kein schwach werden. Auch Tag zwei konnte mir nix anhaben und ich sah mich schon auf der Siegerspur jubeln und schoss gedanklich Konfetti-Kanonen ab. So schwer war das doch alles gar nicht!

Die Realität holte mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Mit Kopfschmerzen aus der Hölle startete Tag drei. Wer auch immer mich ansprach, bekam die geballte Ladung schlechte Laune wie einen eiskalten Wintersturm ins Gesicht geblasen. Gegen mich wirkte der unglaubliche Hulk wie ein zahmes Schoßhündchen. Auch Tag vier versprach keine Besserung. Warum mache ich das noch mal? Was hatte ich mir zum Teufel dabei gedacht?

Hoffnung machte sich breit, als der fünfte Tag anbrach. Die Kopfschmerzen wie weggeblasen, meine Laune superfantastisch. Mein gefühltes Fitnesslevel glich einem aufgeweckten Eichhörnchen mit Frühlingsgefühlen. Ich sprang förmlich aus dem Bett und ins Bad. Der Tag lief super und daran änderte sich auch an Tag sechs und sieben nichts. Beflügelt von diesem Ergebnis und meinem Wohlbefinden hab ich beschlossen weiterzumachen, denn ich fühle mich frischer, wacher und insgesamt habe ich auch deutlich weniger Hunger. Probier‘s mal aus!