Kurz gefragt: Initiator Sebastian Ruppert von der Eisrutsche

BIS SO., 30.12., 11-20 UHR, TREPPENSTRASSE, KASSEL EISRUTSCHE

Sie ist die Attraktion auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt. Die 70 Meter lange und 10 Tonnen schwere Eisrutsche steht zum ersten Mal und erfreut kleine und große Rodler gleichermaßen. Start ist in der Treppenstraße beim Mc Donald’s, Ziel bei der Nordsee. Angefertigt wurde sie von der Firma Wiegand aus Rasdorf, die auf Wasserrutschen und Sommerrodelbahnen spezialisiert ist. Wir haben mit Initiator und Betreiber Sebastian Ruppert gesprochen.

Wie sind Sie darauf gekommen, eine Eisrutsche zum Weihnachtsmarkt aufzubauen?

Ich habe zehn Jahre bei meinem Vater in Rupperts Märchenwald gearbeitet (neben Leffers), wo man täglich hoch zur Treppenstraße schaut. Irgendwann bin ich spontan auf die Idee gekommen, dort einfach eine Eisrutsche aufzubauen.

Wie kommt denn das Eis auf die Rutsche?

Es ist das gleiche Prinzip wie in der Eishalle. Unter dem Eis sind Kühlschläuche, die es ermöglichen, dass das Eis nicht schmilzt. Wasser wird ganz langsam auf die Rutsche gesprüht und die Eisschicht ist etwa 5-6 cm hoch.

Wie schnell kann man auf der Eisrutsche werden?

Man kann schon so 35-40 km/h erreichen. Dies liegt allerdings am Gewicht und am Wetter.

Wie lange hat die Vorbereitungszeit gedauert?

Wir haben jetzt innerhalb von drei Monaten intensiver Arbeit alles fertig gestellt.

Foto: Thumser