Breakletics: Breakdance trifft auf Fitness


Die Hip-Hop Beats motivieren, die Bewegungen kennst du vom Breakdance und der Muskelkater am nächsten Tag erinnert dich an deinen letzten Gym Besuch – beim Breakletics werden Breakdance Bewegungen mit Fitness-Übungen kombiniert. Das Herz schlägt hierbei nicht nur im Takt der Musik, sondern wird vor allen Dingen durch die High-Intensity-Übungen zum Rasen gebracht. Der BRAUSER wollte mehr erfahren und hakte nach.

Florian Rommel
• Geburtstag: 28. April 1991
• weitere Hobbys: Breakdance,
Calisthenics, Fitness-Studio
Ihn reizt, dass Breakletics nie langweilig wird

„Spaß am Sport ist und bleibt die wichtigste Voraussetzung“, erklärt uns Florian Rommel, den man hier in Kassel als Ansprechpartner des Breakletics kennt. Bereits 2016 fing der im Qualitatsmanagement-Tatige mit der noch jungen Sportart aus Berlin an.

Was ihn so begeistert? „Bei Breakletics wird nicht nur die Fitness trainiert, sondern auch Beweglichkeit, Koordination, kognitive Fähigkeiten und das Rhythmusgefühl. Die Übungen können für jedes Fitnesslevel angepasst werden und so können Anfänger mit Fortgeschrittenen zusammen trainieren und jeder kann individuell an seine Grenzen gehen. Durch die coolen Hip- Hop Beats ist Spaß vorprogrammiert“, bestätigt der 27-Jährige, der schon vorher im Breakdance aktiv war.


Was ihn antreibt? „Ich will jeden Tag besser werden als den Tag zuvor.“ Florians sportliches Vorbild ist Peter „Petair“ Sowinski, der Erfinder des Breakletics. „Irgendwann bin ich durch Zufall im Internet auf dieses neue Fitness-Programm gestoßen. Nachdem ich einige Sachen ausprobiert habe, war mir klar, dass ich das auch unterrichten will und diesen neuen Workout-Hype in Kassel bekannt machen möchte.“

Mittlerweile gibt er in der Umgebung bereits drei Kurse (Blu Fitness in Guxhagen, Tanzschule Dance United Kassel, Ladies Fitness Land Lohfelden). Im vergangenen Sommer veranstaltete er erfolgreich ein kostenloses Outdoor-Workout in der Goetheanlage – wie gut das „HIIT on Beat“ ankam, begeistert den Sportler, der sechs bis sieben Mal die Woche trainiert, immer noch: „Jeder, der Breakletics mal ausprobieren wollte, konnte mitmachen und die Leute haben es echt super angenommen. Mit bis zu 30 Leuten haben wir bei perfektem Wetter zusammen ein Breakletics Workout gerockt.“

Musik an


Isabel Galip
• Geburtstag: 23. April 1987
• weitere Hobbys: Fitness
Squats sind für sie das Schwierigste

„Bei unserer Gruppe steht eindeutig der Spaß im Vordergrund“, bestätigt Isabel, die letzten April die Liebe zum Ganzkörpertraining entdeckt hat. „Ich habe es einfach mal ausgetestet und bin nicht mehr davon losgekommen. Die Musik, der Rhythmus, die Moves und die coolen Leute. Es macht einfach Spaß. Obwohl ich vorher weiß, dass meine Oberschenkel nach jeder Stunde brennen, freue ich mich immer total darauf“, gesteht die gelernte Industriekauffrau.

Isabels Lieblingsübung ist der „Squat in den Babyhandstand“. Was wir uns darunter vorstellen können, erklärt uns Florian, der uns über die Grundübungen des Breakletics – den „Two Step“ und den „Basic Step Squat“ – aufklärt: „Bei dem „Two Step“ ist die Ausgangsposition die Plank. Von dort werden zwei Schritte nach rechts und wieder zurück in die Ausgangsposition gemacht und das gleiche in die andere Richtung.


Obwohl es eigentlich nur zwei Schritte sind, gibt es für diese Übung ungefähr 15 Schwierigkeitsgrade und somit ist für jeden etwas dabei.“ Auch beim „Basic Step Squat“ liegt das Augenmerk auf der individuellen Ausübung je nach persönlicher Fitness. Die Ausgangsposition ist hierbei der Squat. „Aus dem Squat wird ein Bein diagonal nach vorne zur überliegenden Seite gesetzt und anschließend wieder zurück in den Squat. Auch bei dieser Übung gibt es neben mehreren Schwierigkeitsstufen auch verschiedene Elemente, die eingebaut werden können.

Wie zum Beispiel einen Burpee, einen Baby-Handstand – eine Vorübung zum Handstand – einen Sprung oder eine Mobility-Übung. Somit hat man mit einer Einheit eine unglaubliche Vielfalt an Variationsmöglichkeiten.“ Isabel freut sich schon darauf, wenn sie endlich einen richtigen Handstand einbauen kann, dafür trainiert sie auch gerne mal Zuhause mit Hilfe von Instagrammern deren Übungen sie nachmacht.

Kopf aus

Sina-Marcella Dünkel
• Geburtstag: 25. Oktober 1997
• weitere Hobbys: Boxen, Theater spielen
Trainiert am liebsten Outdoor und in der Gruppe

Doch richtig Spaß macht es den Sportlern meist in der Gruppe. „In der Gruppe kann man sich gegenseitig motivieren und man steht mit seinen schmerzenden Muskeln nicht alleine da“, lacht Sina, die lange Breakdance getanzt hat, bevor sie zu Breakletics wechselte.

Auch freut es sie, dass es direktes Feedback gibt, damit man die Übungen auf keinen Fall falsch macht. Ein gut getaktetes Training ist – inklusive Aufwärmprogramm vor- und Cool-Down hinterher – bei diesem Sport, bei dem unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht werden, ausschlaggebend. Denn bei der aufkommenden Sportart sollen vor allen Dingen die Gelenke geschont werden. „Es werden normalerweise verschiedene Sets auf den Beat der Musik durchgeführt und zwei bis vier Übungen miteinander kombiniert“, fasst die Studentin zusammen.

Sandra Steinert
• Geburtstag: 31. Januar 1986
• weitere Hobbys: Tanzen im Karnevalsverein,
Sportverein, Tanzschule
Mag die Plank in allen Variationen

Auch für Florian ist es sehr wichtig, sich auf seine Mitsportler einzustellen: „Es kommt immer drauf an wie weit die Teilnehmer sind, wie die Stimmung an dem Tag ist und welche Übung beim letzten Mal drangekommen sind.“ Während des Warm-Ups testet er seine Gruppe, wie sie drauf ist um die Übungen, die er für den Tag vorgesehen hat, bei Bedarf nochmal anzupassen. Sandra, die das Tanzen in allen Variationen seit Jahren liebt und auch schon den 2. Platz bei den Westdeutschen Hip-Hop-Meisterschaften belegt hat, rät: „Kopf ausschalten, Spaß haben und los geht`s.“

Wer sich für Breakletics interessiert und aktiv werden möchte, kann direkt mit Florian  Rommel Kontakt aufnehmen per E-Mail unter florian.r@breakletics.com oder auf www.breakletics.com.