Einfach lecker: Spekulatius-Käsekuchen ohne Backen

Anna-Lena Klapp | 28 Jahre | Kassel Bloggerin | Buchautorin | Veganerin www.veggietale.de Foto: Matthias Schillig

„Wir nähern uns mit großen Schritten der Adventszeit. Die Supermarktregale sind bereits mit Weihnachtsleckereien gefüllt. Aber es müssen ja nicht immer Plätzchen sein. Dieser vegane Spekulatius-Käsekuchen ist in wenigen Minuten zubereitet und schmeckt einfach großartig. Und das Beste: Der Backofen wird nicht
benötigt. Euch erwartet ein knuspriger Boden aus Spekulatiuskeksen, bedeckt mit einer fruchtigen Schicht aus Preiselbeerkompott sowie einer Vanille-Joghurt-Amaretto-Creme. Muss ich noch mehr sagen? Dann ran an die Schüsseln!“

Zutaten für eine Springform mit 16 cm Durchmesser:

250 g Spekulatius
70 g Margarine
3 EL Preiselbeerkompott
500 ml Soja-Joghurt Vanille
1 EL Amaretto
30 g Agartine
150 ml Wasser

 

Für die Verzierung:

1 EL Karamellgebäck-Creme (Brotaufstrich, erhältlich zum Beispiel bei Rewe von Lotus Biscoff)
1/2 Spekulatiuskeks
1 EL Granatapfelkerne oder Preiselbeerkompott

Zubereitung:

1. Zerkleinere die Spekulatiuskekse in einer Küchenmaschine oder in einem Plastikbeutel mit einem Nudelholz, welches du über den Beutel mehrfach rollst.

2. Bring die Margarine zum Schmelzen und verrühre sie mit den Kekskrümeln.

3. Gebe die Krümel in die Springform und drücke die Masse fest.

4. Verteile das Preiselbeerkompott auf dem Keksboden, achte aber darauf, dass noch ein etwa ein Zentimeter freier Rand bleibt. Stell die Form in den Kühlschrank.

5. Gebe den Soja-Joghurt in eine Schüssel und verrühre ihn mit dem Amaretto.

6. Verrühre die Agartine mit dem Wasser in einem Topf und bringe die Flüssigkeit zum Kochen. Lass sie etwa zwei Minuten unter ständigem Rühren kochen und vermenge sie dann mit dem Soja-Joghurt.

7. Gebe den Soja-Joghurt nun auf den Keksboden und stelle die Springform für etwa zwei Stunden zurück in den Kühlschrank.

8. Bringe die Karamellgebäck-Creme zum Schmelzen und träufele sie über den Kuchen. Zerbrösele den Spekulatiuskeks und gebe ihn mit den Granatapfelkernen in die Mitte des Kuchens.

 

Mein Tipp:

Der Kuchen sollte stets im Kühlschrank gelagert werden, damit er schön fest bleibt.

© Heike-Rau-Fotolia
Meine Empfehlung:

Statt Gelatine verwende ich grundsätzlich Agartine. Wusstet ihr, dass Gelatine aus Schlachtabfällen wie Schweinehaut und Knochen hergestellt wird? Sowas möchte ich nicht in meinem Kuchen haben. Die rein pflanzliche Agartine wird hingegen aus Agar Agar hergestellt, einem Kohlenhydrat, das in den Zellwänden von Blau- und Rotalgen sitzt. Agartine kann für süße und herzhafte Speisen verwendet werden, denn sie ist geschmacksneutral und steht dem tierischen Geliermittel in nichts nach. Erhältlich ist Agartine in Kassel und Umgebung bei tegut, Edeka, Rewe oder Denns Biomarkt.