Kurz gefragt: LEA

Dass LEA eine außergewöhnliche Songwriterin ist, zeichnete sich schon ab, als sie fünfzehnjährig erste Videos auf YouTube veröffentlichte. Mit Anfang 20, begeisterte die Kasselerin die Fachpresse mit ihrem Debütalbum „Vakuum“. Am 14. September erschien nun ihr neues Album „Zwischen meinen Zeilen“. Wir haben im Vorfeld des Konzertes mit ihr geplaudert.

Foto: Privat

Am 23. Oktober machst Du Tourstopp im 130 bpm (ehemals Musiktheater) in Kassel. Bist Du schon aufgeregt?

Für mich sind Auftritte in Kassel immer ganz besonders, einfach deshalb, weil ich so viel mit der Stadt verbinde. Ich komme sehr gern zurück, sowohl zum Konzerte spielen als auch privat. Erst kürzlich ist Dein neuer Song „Zu dir“ erschienen.

Verarbeitest du in deinen Liedern vor allem persönliche Gedanken?

Ich verarbeite in meinen Songs immer sehr persönliche Erfahrungen, Gedankengänge, Gefühle. Für mich ist das Songwriting wie für andere Menschen. Man kann fast sagen, es ist, als ob ich mich ein kleines bisschen selbst therapiere mit dem Liederschreiben. „Zu dir“ habe ich mit Mark Forster geschrieben, den ich als Labelkollegen und Kumpel sehr schätze.

Du hast die Titelmelodie zum Film „Das schönste Mädchen der Welt“ gesungen, der am 6. September in den Kinos startete. Wie ist diese Kooperation zustande gekommen?

Ich wurde für den Titelsoundtrack angefragt und habe mich erstmal sehr geehrt gefühlt und wahnsinnig gefreut. Sofort zugesagt habe ich aber nicht, ich wollte mich erst einmal vom Film überzeugen und schauen, ob er mir gefällt und ich mich damit identifizieren kann.