Einfach lecker: Kleine Sushi-Kreationen mit Fisch und Gemüse

Volker Nahm, der Küchenmeister
in der 1. Kasseler Kochschule zeigt
Korinna Hornschu wie leicht das Zubereiten ist. Foto: Hornschu

Sushi macht Spaß! Wir Deutschen kennen den Spruch, dass das Auge mit isst. Bei Sushi kommt es definitiv auf seine Kosten. Denn das japanische Gericht aus erkaltetem und gesäuerten Reis ist ein feiner Augenschmaus und auch noch ein echter Gaumenschmaus. Schon mit wenigen Zutaten und Küchenwerkzeugen kann jeder selbst die Köstlichkeit zubereiten. Mit einfachen Handgriffen werden aus frischem Fisch oder Gemüse, Reis und Algenblättern köstliche kleine Kreationen. Im Sushi-Kochkurs stehen zudem gebackenes Sushi, Nori Maki Sushi, Maki Sushi, Nigiri Sushi, Chakin Sushi und auch Sweet California Rolls auf dem Plan. Die 1. Kasseler Kochschule gibt es nunmehr schon seit 14 Jahren und bietet für alle Hobbyköche ein vielfältiges Programm. In den Kursen des bunten Hauses kochen und grillen die Teilnehmer spannende heimische Gerichte und leckere Menüs aus aller Welt. Und auch Sushi ist immer ein beliebtes Thema der Kochschule und steht so monatlich auf dem Programmplan.

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Zutaten für etwa 36 Stück:

250g Sushi-Reis
Salz
4 EL Reisessig für Sushi

Für die Füllung:
1 Ei
1 EL Mineralwasser, mit Kohlensäure
Sojasauce
1 TL Öl
1 Mini-Salatgurke (150g)
100g Räucherlachs
8 Surimi (70g), TK aufgetaut
6 Noriblätter
Wasabi-Paste
1 Pk. eingelegter Ingwer (100g)

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Zubereitung

1. Die Noriblätter werden in einer Pfanne (ohne Fett) jeweils nur 20 Sekunden geröstet. Danach kommt es auf eine Bambusmatte.

2. Den Reis in kleine Portionen teilen. Hierbei hilft es, die Finger anzufeuchten und den Reis somit auf dem unteren Drittel des Blattes zu verteilen. Hier sollte ein gut einen Zentimeter breiter Rand am unteren Ende gelassen werden.

3. Dann kommt die Schärfe! Der Reis wird dünn mit Wasabi-Paste bestrichen.

4. Das obere Drittel der Reisfläche können die Sushi-Fans nun nach Lust und Laune mit Lachs, Gurke, Avocado, Thunfisch und Gurke oder mit Omelett und Surimi belegen und mit Hilfe der Matte fest aufrollen.

5. Jetzt nur noch etwas Wasabi, Sojasauce und Ingwer und dann natürlich mit den Stäbchen genießen.

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Unsere Empfehlung für euch:

Die Rollen mir einem scharfen, angefeuchteten Messer in Stücke schneiden, dann sehen die Stücke noch leckerer aus.

 

Unser Tipp:

Wichtig beim Sushireis ist, Reisessig mit einem Holzlöffel unterzurühren und die Schüssel mit dem Küchentuch locker abzudecken. Der Reis sollte eine Stunde abkühlen dürfen.

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