BRAUSER trifft Ann C.

Mit den stylishen Sportklamotten, dem trainierten Bauch und gebräuntem Teint passt Ann-Christin Meise perfekt in die Kasseler Tanzstudios, in denen die 26-Jährige seit drei Jahren Twerk-Workshops gibt. Doch hinter der Tänzerin verbirgt sich noch viel mehr! Mit viel Humor plaudert sie mit dem BRAUSER über ihr bunt-gemixtes Leben.

Foto: Thumser

 

Kaffee oder Tee?

Auf jeden Fall Kaffee!

 

Bier, Wein oder Schnaps?

Eigentlich keins von allen dreien, aber wenn, dann mal ein Bierchen.

 

Steak oder Salat?

Salat.

 

In welcher Location trifft man Dich regelmäßig an?

In Tanzschulen, in der Innenstadt zum Shopping und in leckeren Restaurants. Sonst bin ich nicht sonderlich viel on Tour. Vielleicht mal auf der Friedrich-Ebert-Straße. Disco-Clubgänger war ich eher früher.

 

In welchen Tanzstudios trifft man Dich?

Hier, im Rhythm ’N‘ Stylez, dann in vielen Vereinen und auch außerhalb von Kassel, wie im Phoenix in Wolfhagen.

 

Wenn Du auch außerhalb von Kassel Kurse gibst, bist Du dann hier im Umkreis die einzige, die Twerk-Kurse anbietet?

Hier im näheren Umfeld bin ich die einzige mit Twerk, da hab’ ich keine Konkurrenz (lacht). In Deutschland kennen wir Twerk-Trainer uns auch alle untereinander. Das ist total harmonisch und wir unterstützen uns gegenseitig. Ich bin auch mit der Eva aus Dortmund und der Rimma aus Hannover gut befreundet. Die anderen aus Deutschland kennt man natürlich auch, gerade durch soziale Netzwerke. Da ist man super vernetzt.

 

Wie viele Twerk-Trainer gibt es dann in Deutschland?

Es gibt drei Frauen und eine Gruppe. Also in der Schiene, wie ich das mache. Natürlich ist die Twerk-Szene zum Beispiel in Berlin extrem groß, aber die machen es so, wie ich es eben nicht machen würde. Die waren damit auch im Fernsehen und ich fand es ziemliches Fremd-Schämen. Dort wurde dann gefragt: Warum twerkst Du? Und die Antwort war: „Weil ich es geil finde, mit meinem Arsch zu wackeln.“ Und das ist eben die Richtung, die ich gar nicht möchte. Ich stehe nicht auf der Bühne, um meinen Hintern zu präsentieren. Für mich zählt der sportliche Aspekt und den Frauen mehr Selbstbewusstsein zu verleihen.

 

Ist Tanzen Dein Job?

Ja, das habe ich mir in den letzten Jahren so aufgebaut. Ich bin quasi eine freie Mitarbeiterin von vielen Tanzschulen, Fitnessstudios, Vereinen und Sportschulen und lasse mich von ihnen buchen oder ich miete mir einen Raum, um dort meine Kurse oder Workshops zu geben.

 

Hast Du Dir das Twerken selbst beigebracht?

Beim Twerken kann man halt nirgends hinfahren und es sich erklären lassen – außer jetzt halt von mir (lacht). Aber ich habe mir echt viele Musikvideos angeschaut und viel vorm Spiegel gestanden und geübt und getestet, zu welchen Moves man die Twerk-Elemente kombinieren kann.

 

Und wie lange braucht man, um Twerken zu lernen?

Wichtig ist natürlich, dass man gerne tanzt. Aber sonst würde ich sagen, so fünfzehn Minuten. Es gibt ein paar markante Punkte, wie man die Füße stellt und die Schultern sind wichtig. Lange dauert’s nicht.

 

Wie viele Stunden arbeitest Du am Tag?

Das ist schwer zu sagen. Ich gebe ja meine Kurse und Workshops und viele denken dann: Cool, die arbeitet ja nur eins, zwei Stunden am Tag, aber die Vorbereitungszeit ist enorm.

 

Gibt es Fortgeschrittenen-Kurse?

Nein, genau das will ich nämlich nicht. Klar, werden die bestimmt irgendwo angeboten, aber ich möchte, dass jede Frau, auch wenn sie noch nie ein Tanzstudio von innen gesehen hat, an meinen Kursen teilnehmen kann.

 

Was macht Kassel für Dich so liebenswert?

Am wichtigsten ist für mich, dass ich hier meine Freunde und Familie habe. Ich reise zwar sehr gerne, bin aber immer wieder froh zurück in Kassel zu sein.

 

Dein Lieblingsplatz in Kassel?

Der Herkules! Da bin ich sogar relativ oft.

 

Und was nervt Dich hier besonders?

Kassel oder Nordhessen hat ja den Ruf, dass die Menschen hier sehr stur sind – und das merke ich auch. Es ist nicht so, dass ich die Menschen nicht mag, sondern dass mir manche Charakterzüge nicht so zusprechen, gerade weil ich eher crazy und offen bin (lacht).

Sympathisch und ein bisschen verrückt: Ann C. Foto: Thumser

 

Was ist Dein Lieblingsreiseort?

Ich bin ein absoluter Karibik-Fan und war auch schon da. Deswegen auch die Begeisterung für diese Tanzstile, die daher kommen.

 

Wie kamst Du zum Twerken?

Ich tanze schon mein ganzes Leben, habe klassisch mit Ballett angefangen und war dann in Hip-Hop-Tanzschulen. Dann kam relativ schnell die Begeisterung für das Karibische, also Ragga und Female Dancehall, was das Twerken auch schon enorm ausmacht. Da wird viel mit der Hüfte und weiblich getanzt und ich habe schon immer gerne mit dem Popo gewackelt. Dazu kann ich noch erzählen, dass ich auf die Idee kam Twerk-Kurse zu geben, nachdem ich ein Video von Anet Antosova gesehen habe – ein Promo-Video für Twerk-Kurse, die es damals noch nicht so gab’, – und ich fand’s den absoluten Hammer! Die hatten Knie-Schoner an und haben ihre Twerk-Basics getanzt. Ich habe mir das Video bestimmt zweihundertmal angeschaut und habe meinen damaligen Freund, der eine Tanzschule hatte, gefragt, ob wir das auch mal machen wollen, aber er hat mich für bescheuert erklärt. Doch es wollte nicht aus meinem Kopf. Nachdem ich neu in der Kaufburg war – die ist jetzt leider zu – hab’ ich es noch einmal dem Besitzer vorgeschlagen und er hat mich unterstützt. Dann hatte ich meine erste Twerk Class mit fünf Teilnehmern (lacht). Das ist jetzt drei Jahre her.

 

Beruflich Tänzerin, wie schwer ist es so einen Traum zu verfolgen?

Natürlich war das schwierig, auch, dass andere das so hinnehmen. Es ist schließlich kein „normaler“ und anständiger Beruf. Daher habe ich mich auch vor zwei Jahren dazu entschieden ein Grafik-Design-Studium anzufangen. Ich bin ein kreativer Kopf und daher ergänzt sich das super! Flyer und so kann ich jetzt auch schon selber machen.

 

Weißt Du, was Du mit Deinem Studien-Abschluss machen willst?

Das kann ich nicht beantworten, weil ich es ehrlich gesagt noch nicht weiß. Ich mache mein Studium, weil ich weiß, dass ich in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren keine Twerk-Kurse mehr geben kann – dann will mich wahrscheinlich auch keiner mehr twerken sehen (lacht). Deswegen baue ich mir ein zweites Standbein auf. Aber weil es gerade einen Aufschwung bei meinen Workshops gibt, weiß ich noch nicht, ob ich dann komplett anfange in dieser Branche zu arbeiten.

 

Was genau für einen Aufschwung?

Es gibt aktuell Veränderungen, weil ich nicht nur die Basic-Workshops für Jedermann oder -frau gebe, sondern ab Ende der Sommerferien auch so genannte TwerXout Kurse. Das ist ein neues Fitnessprogramm bestehend aus Functional-Training und Twerken. Man kann sich das grob vorstellen wie Zumba Fitness, aber gezielt mit Twerk Elementen. Der Fitness-Aspekt ist hierbei stärker als beim Zumba, weil man beinahe permanent in einer Squat-Situation ist. Das geht gut auf Beine, Po und ist auch gut für Bauch und Rücken.

 

Wie lange ist so ein Workshop?

Die normalen Workshops sind zwei Stunden, der TwerXout Kurs geht sechzig Minuten. Natürlich nicht eine Stunde Power, dann fällt man ja um, sondern ein guter Mix aus ruhig und schnell.

 

Wo soll’s in Zukunft für Dich und den Sport hingehen?

Ich lass’ mich überraschen – bis jetzt hat zum Glück immer alles geklappt. Klar, musste ich auch viel arbeiten und noch mehr rechtfertigen, aber ich lasse alles auf mich zukommen. Gerade in sozialen Netzwerken gab’s oft Hater-Kommentare und am Anfang habe ich die auch immer gelöscht, aber mittlerweile mache ich das nicht mehr. Ich habe auch schon eine kleine Community, die sich dann battlen und die sollen das regeln (lacht).

 

Warum ist Twerken nicht nur Popo-Wackeln?

Das Wichtigste für mich beim Twerken ist die Message an die Frauen. Dass sie sich bewegen sollen und dürfen, wie sie es eben sonst nur Zuhause vor dem Spiegel machen. Ich mache das ja nicht als Gogo Girl in Clubs oder für irgendwelche Männer, sondern Frauen sollen sich hier bewegen dürfen wie Beyoncé und Co. Und nicht zu vergessen ist der Fitness-Aspekt, es ist halt super anstrengend.

 

Würdest Du sagen, es schafft auch Selbstbewusstsein?

Ja! Definitiv!

 

Ist Twerken Hobby oder Lifestyle?

Eher Hobby.

 

Andere Leidenschaften von Dir?

Generell interessiere ich mich sehr für Kunst und dann bin ich noch Zumba Fitness Instruktorin und gebe darin Kurse. Das ist auch voll mein Ding!

 

Gibt es auch Männer, die in Deine Workshops kommen?

Bis jetzt nicht, aber in meinem nächsten wird einer dabei sein! Es ist aber natürlich ein Lady-Boy. Darauf freu ich mich! Ich bekomme zwar auch viele Anfragen bei Facebook und Co., dass Männer auch Geld für’s Zuschauen zahlen würden oder Nachrichten von Junggesellen-Abschieden, wo ich tanzen soll, aber das ist natürlich alles nichts, was ich akzeptiere!

 

Angenommen Du hättest die nächsten Tage spontan frei, was würdest Du machen?

Und Geld auf dem Konto? (lacht). Ich würde, denke ich, in irgendeine andere Stadt fahren und etwas Verrücktes machen.

 

Was wäre das denn Verrücktes?

Ja, was heißt für mich verrückt? Ich würde wahrscheinlich nach Finnland wollen, da ist die Twerk-Szene sehr extrem. Das ist quasi das Metropol. Ich würde, denke ich, nach Helsinki reisen, mir diese Twerk-Power ansehen. Das würde mich reizen und Finnland ist bestimmt auch ein tolles Land!

 

Wie erklärst Du dir diesen Twerk-Hype in Finnland?

Ich kann’s Dir leider nicht sagen. Twerken ist sehr populär, natürlich in den USA, in Russland und sonst in Europa, in Spanien, aber in Finnland ist es der absolute Brüller!

 

Strand oder Berge?

Strand.

 

Gym oder Draußen?

Draußen.

 

Warum sollte man Twerken lernen?

Eigentlich braucht man es nicht. Es ist kein Must-To-Do, wie Rechnen, Schreiben, Lesen lernen. Es ist einfach nur Fun! Das sehe ich ja auch in den Workshops, die Mädels lachen sich kaputt, das ist toll! Ich will ja keine Meisterschaften gewinnen.

„Das ist meine allererste Tätowierung – mit achtzehn und einem Tag alt stechen lassen. Das ist ein L für meine jüngere Schwester Lisa-Marie – ich liebe meine Schwester, sie wohnt mittlerweile in Berlin. Und das A für mich.“

Twerk-Vorurteile, die Du nicht mehr hören kannst?

Ich kann nicht mehr hören, dass gesagt wird, ich hätte nichts an und würde nur mit einem Tanga bekleidet mit dem Hintern wackeln. Das ist ein weiteres Vorurteil, dass es eben Gogo-mäßig und billig wirkt, das ist echt falsch!

 

Welches Lied soll bei Deiner Beerdigung gespielt werden?

Oh Gott! Wahrscheinlich „Ave Maria“ von Beyoncé. Aber unbedingt die Beyoncé-Version!

 

Was nimmst Du mit auf eine einsame Insel?

Mein Handy!

 

Wenn man Dein Leben verfilmen würde, welcher Schauspieler sollte Dich spielen?

Ich würde mal sagen, Cameron Diaz.

 

Deine drei Lieblingsfilme?

Pulp Fiction, Jurassic Park, Iron Man. Ich bin ein kleiner Fantasy-Freak, auch wenn man das jetzt vielleicht nicht denkt (lacht).

 

Im Fernsehen lieber Serien oder Sport?

Serien. Im Moment schaue ich die Marvel-Serien. Ansonsten bin ich ein großer Fan von „Breaking Bad“, „The Walking Dead“ und „Orange Is The New Black“.

 

Wo kannst Du entspannen, wenn Dich mal alles nervt?

Bei mir Zuhause und beim Autofahren.

 

Für was hättest Du gerne mehr Zeit?

Auf jeden Fall für Freunde. Die bleiben manchmal hinten dran.

 

Wann hast Du das letzte Mal etwas aus Zwang getan?

Das kann ich jetzt, glaube ich, gar nicht sagen – obwohl Moment, ich habe neulich was an’s Finanzamt bezahlt (lacht).

 

Wenn Du jetzt spontan etwas verändern könntest, was wäre das?

Ich glaube, die ganzen Unterschiede, die gemacht werden zwischen Männern und Frauen und zwischen Nationen, das würde ich schon ändern wollen!

 

Gleiches Recht für alle ist schon Dein Ding oder?

Ja, total! Ich möchte ja auch durch meine Kurse Frauen stärken und das auch nach außen repräsentieren. Klar, ist Deutschland jetzt nicht das Land, wo’s am schlimmsten ist, hier hat sich viel getan, aber in manchen Dingen sind die Menschen immer noch alteingesessen.

 

Wann hast Du das letzte Mal geweint und warum?

Gestern! Ich war bis gestern in Wien, weil am Bahnhof Bombendrohung wegen eines stehengebliebenen Koffers war. Und deswegen war alles total stressig, weil ich noch arbeiten musste und ich hatte meinen Hund bei meiner Mutter gelassen und konnte den vor der Arbeit nicht abholen. Das war zu viel für mich, obwohl es total banal ist, hab’ ich im Auto erstmal geweint.

 

Welche Eigenschaft hattest Du als Kind, die Du heute noch hast?

Ich bin sehr harmonie-bedürftig! Ich gebe dann auch lieber mal nach, was falsch ist, aber ich hab’s lieber, dass dann alles wieder gut ist. Bin eine typische Waage!

Anns zweite Tätowierung ist eine lateinische Weisheit und bedeutet „Liebe und tue, was Du für richtig hältst.

Wann bist Du zu streng mit Dir?

Ich bin eine totale Perfektionistin. Ich bin nie richtig zufrieden, egal ob beim Studium oder beim Tanzen. Auch nach den Workshops kommen die Leute zu mir und sagen: Boah, das war voll Hammer! Und ich fand’s eigentlich recht schlecht. Und eigentlich nur, weil ich weiß, dass es noch besser gehen würde. Auch in der Grafik. Ich brauche für meine Projekte ewig. Ich bin eigentlich fertig, aber denke, dass es noch besser sein könnte. Da bin ich leider schlimm!

 

Das schönste Kompliment, das Dir jemand gemacht hat?

Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich denke, dass ich das etwas weiter fächern muss, da es für mich nicht „das eine Schöne“ gibt.

Für mich ist Humor ein sehr sehr wichtiger Teil meines Lebens. Da ich mich selber auch nicht sehr ernst nehme. Wenn Leute über meine Witze oder über mich lachen können, ist das ein schönes Kompliment für mich.

 

Was hast Du für einen Anspruch an dich selbst?

Einen sehr hohen! Ich möchte gerne das Twerken noch mehr in Deutschland etablieren – dass die Leute das Twerken als Tanz und nicht als sexistisches Popo-Wackeln anerkennen.

 

Ein geheimes Talent, das keiner von Dir erwarten würde?

Ich kann ziemlich viele Akzente nachmachen. (Fängt an Kölsch zu reden). Bin halt ein Knallkopf (lacht).

 

Was willst Du im Leben unbedingt noch machen?

Ich möchte unbedingt einen Tauchschein machen! Ich war schon ein paar Mal, aber immer nur so Schnupper-Kurse, wo man dann fünf Meter tief tauchen darf. Aber ich find’s Hammer. Natürlich möchte ich dann nicht irgendwo an den Edersee sondern schon an die Hotspots. Malediven, das wäre ein Traum!

 

Hast Du ein Lebensmotto?

Be positive!

 

Wem sollten wir bei Instagram, Facebook oder Twitter folgen?

Ja, das ist Tia Maria „Tinze“ Sokka. Die macht prinzipiell dasselbe wie ich, nur viel, viel größer. Die geht auf Welt-Tournee. Sie gibt Kurse mit zwei- bis vierhundert Leuten, besonders häufig in Mexico, also wirklich weltweit. Und sie macht viel für die Frauen. Sie hat eine Organisation, die heißt „Girl Power“ und da geht sie sehr in Richtung Feminismus. Das ist toll!

 

Gibt’s Meisterschaften?

Nein, da halten wir uns auch von fern. Es gibt Twerk-Battles, aber nicht in Deutschland. In Europa gab’s jetzt welche, ist noch gar nicht so lange her, in Madrid. Da waren die European Championships und gewonnen hat eine aus der Schweiz.

 

Wenn Du mit jemanden tauschen könntest, dann wäre das?

Beyoncé. Sie ist schon mein Leben lang meine Queen. Sie hat mich auch sehr geprägt, weil ich schon als Kind so tanzen können wollte wie sie! Deswegen ging es für mich auch in die Richtung: sehr ladylike, sehr female.

Bist Du musikalisch?

Ja! Ich liebe Musik!

 

Und spielst Du auch ein Instrument?

Im Moment nicht, aber ich habe viele Jahre Geige gespielt.

 

Wie reist Du am liebsten?

Mit dem Flugzeug! Weil ich das Fliegen mit Meer und Urlaub verbinde. Man fliegt ja nicht, um zur Arbeit zu kommen – zumindest die meisten Menschen. Zugfahren mag ich gar nicht, Bahnhöfe kann ich echt nicht leiden.

 

Welche Rituale oder Ticks hast Du?

Ich hab’ einen ganz blöden Tick (lacht). Ich würde nie die erste Scheibe vom Toastbrot essen oder generell bei Brot. Die erste Scheibe ist das Schutzbrot. Ich bin sehr gegensätzlich (lacht).

 

Welche Gegensätze hast Du denn?

Ich bin glaube ein kleiner Nerd, ich stehe auf Dinge, auf die stehen glaube nur Männer (lacht). Ich bin zum Beispiel ein totaler Jurassic Park-Fan. Oder ich interessiere mich total für Tiere. Besonders für die im Meer – deswegen auch der Tauchschein.

Was machst Du jetzt als Nächstes nach unserem Treffen?

Ich werde wahrscheinlich eine Freundin anrufen und ihr alles erzählen (lacht).

„Das Dritte ist eine Feder. Viele Leute fragen mich, ob ich mir eine Feder
hab’ stechen lassen, weil ich mit Nachnamen Meise heiße (lacht). Aber ich
finde Federn total ästhetisch – ich weiß selbst, dass es ein Modetattoo ist, aber der Hintergrund ist, dass bei den Indianern nur die stärksten Frauen Federn tragen durften.“

 

Lieblingstier:

Anns Hund Bambam.