Eine Nacht in der WG-Badewanne

Foto: Jens Thumser

Die Tür zur WG war nur angelehnt, die Musik war laut und es wurde mehr als nur Zigaretten geraucht. Soviel verriet der Dunst im Flur. Hausparty in der Wohngemeinschaft im dritten Stock. Wir stellen unseren Pfeffi in die Küche und probieren uns durch das Mitbring-Buffet. Und gekühlter Rosé geht eh immer. Neuneinhalb Stunden später macht es Sinn, sich eine Ruhestätte unweit der Kloschüssel zu suchen. Die Salsicca war zu scharf. Der Börek zu fettig. Und der Pfeffi zu minzig. Alles in allem erhebt Anspruch auf Tageslicht, an allen zur Verfügung stehenden Körperöffnungen. Die Sonntagsglocken läuten, als wir die Brause drüber halten. Es riecht streng. Als wir fertig sind, liegt der Duft von seba-med im Raum. Ahoi.