Einfach lecker: Zucchininudeln mit Mandel-Knoblauchsauce & Räuchertofu

Anna-Lena Klapp | 28 Jahre | Kassel
Bloggerin | Buchautorin | Veganerin
www.veggietale.de
Foto: Eva Seidel Fotografie

„Diesen Monat gibt es Pasta, ganz ohne Pasta! Denn Nudeln müssen nicht immer nur aus Weizen bestehen. Mit diesem Rezept zeige ich euch, wie lecker Nudeln aus Zucchini sein können. Alles, was ihr dafür benötigt, ist ein Spiralschneider oder ersatzweise ein Sparschäler. Und natürlich: Zucchini! Die Zoodels, also Nudeln aus Zucchini, bringen Abwechslung auf den Tisch und können wie Hartweizen-Nudeln mit verschiedensten Soßen kombiniert werden. Ich persönlich esse sie am liebsten mit einer cremigen Sauce auf Mandelmus-Basis und jeder Menge Knoblauch. Neugierig geworden? Dann ab in die Küche und viel Spaß beim Ausprobieren!“

 

Zutaten:

2 große Zucchini
3 Knoblauchzehen
2 EL Rapsöl
2 EL weißes Mandelmus
4 EL heißes Wasser
1 rote Zwiebel
170 g Räuchertofu
Salz und Pfeffer

Notwendiges Küchenutensil:
Spiralschneider oder Sparschäler

© sveta_zarzamora—Fotolia

Zubereitung:

1. Knoblauch schälen und fein hacken.

2. Zucchini waschen, die Enden mit einem Messer gerade abtrennen und die Zucchini mit einem Spiralschneider zu Nudeln drehen (oder mit
einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden).

3. 1 EL Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin andünsten.

4. Die Zucchini-Nudeln hinzu geben und kurz anbraten.

5. Das Mandelmus mit dem Wasser vermengen und über die Zucchini-Nudeln geben. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.

6. Nun die Zwiebel schälen und fein hacken.

7. In einer weiteren Pfanne 1 EL Rapsöl erhitzen und die Zwiebel darin andünsten.

8. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden, in die Pfanne geben und gold-braun anbraten.

9. Anschließend die Zwiebel-Tofuwürfel über die Zucchini-Nudeln geben.

Alle Zutaten für dieses Rezept sind in Kassel bei tegut… oder Edeka erhältlich. Spiralschneider gibt es bei Galeria Kaufhof oder Media
Markt. Die Investition in einen Spiralschneider lohnt sich allemal. Ihr werdet begeistert sein, versprochen.

Mein Tipp:

Für ein besonders intensives Knoblaucharoma sollte man die Zehen pressen und nicht nur hacken. Erst dadurch tritt der Saft aus, der sich in den Zellmembranen befindet und für einen dominanten Knoblauchgeschmack sorgt. Das funktioniert am besten mit einer Knoblauchpresse, klappt aber auch mit einem breiten Messer, mit dessen Rücken ihr die Knoblauchzehe auf einem Holzbrett platt drücken könnt.

Foto: Klapp