Bundestagswahl 2017: Setz‘ ein Zeichen!

Du hast die Wahl, denn die Bundestagswahl steht an. Die Kasseler Straßen sind wieder mit Plakaten gesäumt. Die Wahlplakate zeigen lächelnde Politiker samt Wahlversprechen. Hier mal genauer hinzusehen, wer einem eigentlich von der Pappe entgegenschaut, ist durchaus wichtig! Warum und was du bei der Wahl beachten musst, erfährst du hier.

Die kreisrund-angeordneten Sitze im Reichstag kennt  jeder – bei den Namen der dort Sitzenden wird’s schon schwieriger. Umso wichtiger ist es, sich jetzt vor der anstehenden Bundestagswahl zu informieren. Wer sind denn eigentlich die Kandidaten für die nächste Legislaturperiode? Denn bei der am 24. September stattfindenden Wahl hast du die Chance mitzubestimmen, wer Deutschland in den nächsten Jahren regieren wird und  somit großen Einfluss auf politische Geschehen und Entscheidungen hat. Entscheidungen, die auch deinen Alltag  beeinflussen werden. Mit deinen Stimm-zettel-Kreuzchen hast du Einfluss darauf, welche Politiker – als Abgeordnete – in den Bundestag einziehen dürfen. Außerdem entscheidet die Wahl über die Repräsentation der Parteien – also wie groß  die Anzahl der Sitze ist. Alles was du machen musst, ist:  zwei Kreuzchen setzen. Worauf wartest du?

Geh wählen weil,
• du Einfluss darauf hast, welche Parteien mit wie vielen Sitzen im Bundestag  vertreten sind und wie viel Macht die Parteien haben. Gibst du deine Stimme  nicht ab, werden andere entscheiden wer Dich vertritt – jede Stimme zählt!
• die Abgeordneten entscheiden, wer Bundeskanzler wird.
• Nichtwählen kein Protest ist! Eine nicht abgegebene Stimme zählt einfach nicht.  Setzt du ein Kreuzchen, kannst du eine Partei der anderen vorziehen!
• Politik über Themen von Morgen entscheidet. Entscheidest du dich heute  gegen Wählen, musst du noch lange die Folgen tragen.
• wer wählt macht Politik!

Zwei Kreuze für politischen Einfluss:

Mit der ersten Stimme wählst du einen Politiker aus deinem Wahlkreis. Wer bei dieser Wahl die meisten Stimmen bekommt, zieht mit einem sogenannten Direktmandat ins Parlament ein – so wird sichergestellt, dass alle Regionen Deutschlands im Bundestag vertreten sind.  Deine zweite Stimme gibst du einer Partei. Die Anzahl der Stimmen entscheidet  darüber, wie viele der Sitze eine Partei im Bundestag bekommt – also mit wie viel  Prozent sie vertreten ist. Denk dran, deine Wahlbenachrichtigung und deinen Personalausweis mitzubringen.

Was ist, wenn ich am 24. September nicht zur Wahl gehen kann?
Nicht schlimm, du beantragst einfach eine Briefwahl. Deine Kreuzchen zählen genauso viel, wie die in Wahllokalen abgegebenen Stimmzettel. Den Wahlschein solltest du bis spätestens Freitag, denn 22. September bei deiner Gemeinde beantragen. Möchtest du ihn zugeschickt bekommen, musst du die Versandzeit ein planen. Wirst du unerwartet krank, kannst du auch bis 15 Uhr des Wahltages noch eine Briefwahl beantragen!

 

Gehst du wählen und warum?
Diese Frage haben wir ein paar – bestimmt auch dir bekannten – Kasselern, wie Bloggerin Kim Ahrens und Rechtsanwalt Christopher Posch gestellt.