Bundestagswahl 2017: Gehst du wählen und warum?

Kim Ahrens, Bloggerin bei Kiamisu.de

Foto: Privat (n.h.)

„Na klar gehe ich wählen! Seit ich 18 Jahre alt bin, wandere ich pflichtbewusst ins Wahllokal meines Dorf. Ich hätte ein wahnsinnig schlechtes Gewisses dabei meine Stimme zu verschwenden. Auch wenn man sich oft zu klein und unbedeutend vorkommt, um das politische Geschehen beeinflussen zu können, möchte ich das Recht auf meine persönliche Beteiligung wahrnehmen. Das werde ich so lange tun, wie ich kann.“

 

Christopher Posch, Rechtsanwalt

Foto: Mario Zgoll (n.h.)

„Natürlich gehe ich wählen. Das ist für mich selbstverständlich. Egal welche politische Richtung man verfolgt, man sollte es nie dabei belassen, nur rum zu nörgeln, sondern sich auch aktiv einzubringen – und sei es nur durch Abgabe der eigenen Stimme. Denn Nichtwählen stärkt nur die, die wir mit Sicherheit NICHT wollen. Auch sollten wir uns darauf besinnen, dass unser Wahlsystem uns seit Jahren eine gewisse Stabilität bringt, was nicht selbstverständlich ist. Es gibt mittlerweile immer mehr Länder auf der Welt, in denen die Bürger nur davon träumen können, ihre Meinung frei äußern zu dürfen oder sich an freien Wahlen zu beteiligen“.

 

Thorsten Döring, DJ Ray-D

Foto: geturshot.com / Photography & Postproduction (n.h.)

„Ich gehe erst seit 10 Jahren regelmäßig wählen. Bis dahin hatte ich wenig nachgedacht, was ‘wählen gehen’ wirklich bedeutet. Der Wandel kam dann durch meine Frau, die durch ihre Arbeit beim Radio oft mit Politik in Verbindung kommt. Wir haben uns zunehmend ausgetauscht und Themen wie Mindestlohn oder Kriegseinsätze diskutiert. In mir hat sich nach und nach der Gedanke geformt, dass ich durch Nichtwählen indirekt möglicherweise Gruppen unterstütze, deren Meinung ich überhaupt nicht vertrete. Es gibt so viele Themen, die in Deutschland auf politischer Ebene bearbeitet werden sollten und das wird nur passieren, wenn ich als Bürger aktiv werde und die für mich passende Partei wähle. Ihr wisst also nun, was ich am 24. September tun werde ;-)“

 

Victor Hernández, Kasseler Stadthonig-Imkerei

Foto: Florian Eisermann (n.h.)

„Ich nehme selbstverständlich an der Bundestagswahl teil – bequem per Briefwahl von zuhause aus. Wir erfahren schließlich tagtäglich unter welchen Bedingungen Menschen in undemokratischen Systemen leben. So etwas wünsche ich mir für unser Deutschland und Europa nicht. Daher kann ich gar nicht so tun, als ginge mich die Wahl nichts an. Auch wenn ich nicht immer mit allen politischen Entscheidungen einverstanden sein kann, geht es doch bei Wahlen auch darum, Deutschland aktiv mitzugestalten und manchmal eben das kleinere Übel zu wählen. – Hinzu kommt, dass ich seit Anfang des Jahres auch einen deutschen Pass besitze. Es wird also meine erste Bundestagswahl sein. Darauf freue ich mich ganz besonders!“

 

Mykket Morton

Claudio: „Wir leben in einer Welt der Veränderung, einem Auseinanderbrechen jeglicher Kommunikation. Wir, in unserem Land, haben jedoch die Möglichkeit, mit unserem Einfluss und Wohlstand die Dinge zu erkennen, zu diskutieren und somit zu verändern. Natürlich geht es um weitaus mehr als einmal in vier Jahren in das Wahlbüro zu gehen und sein Kreuz zu setzten, doch alles bedarf eines Anfangs, wenigsten das kann man verlangen.“

Mark: „Wählen gehen zu können ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Zwar ist der demokratische Prozess schwerfällig und frustrierend, aber eine Gesellschaft, die nicht auf Effizienz und Gleichschaltung aufgebaut sein will, muss verstehen, dass wahre Gemeinschaft Diskurs und Kompromiss bedeutet. Wahlen sind Diskurs und Kompromiss. Wer in einer wahren Gemeinschaft leben will, sollte deshalb wählen gehen.“

Julian: „Geht wählen! Tut ihr’s nicht, entscheidet jemand anderes für euch. Vertretet euer Recht und eure Meinung. Es bringt nichts, sich über Probleme aufzuregen, wenn man doch selbst derjenige ist, der einen Teil zur Änderung beitragen kann. Also hopp, lauft los, geht wählen. Ich akzeptiere da keinen Spaß.“

Philipp: „Wahlen sind die einzige Möglichkeit, bei politischen Entscheidungen in Deutschland mitzubestimmen. Selbst wenn das Wahlergebnis nicht so wirklich mit Deiner Entscheidung übereinstimmt, hast Du Dich aktiv beteiligt und Deine Stimme ist nützlich. Denn: gehst Du nicht wählen, stärkst Du damit die, die Du niemals wählen würdest.“

Von links nach rechts: Claudio, Mark, Julian, Philipp
Foto: phoenixmedia (n.h.)

 

 

Marinko Neimarevic, Foto: privat

Marinko Neimarevic, Weltmeister im Thai-Boxen, Phoenix Sport Akademie

„Meine Familie und ich werden auch dieses Jahr wählen gehen. Ich finde es wichtig zu wählen, da die Stimme des Volkes gehört werden soll. Ich hoffe, dass die gewählte Regierung dann mehr macht bei den Themen Steuer, Entlastung für Familien, Umwelt und Rente.“

 

 

 

Mehr zum Thema Bundestagswahl 2017 sowie die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros in Kassel findet ihr unter: www.stadt-kassel.de/politik/wahlen/bundestag/2017/

 

Wenn Ihr Euch noch nicht sicher seid, welche Partei Ihr wählen wollt, probiert doch mal den Wahlomat aus:

https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/

 

Bundestagswahl 2017: Setz‘ ein Zeichen!