Telefonladen wird zu Künstler-Plattform

Um talentierten Künstlern eine Anlaufstelle und Möglichkeit zu geben, ihre Kunst zu präsentieren, hat sich Jan Jirsa vom Jiayu-Store in der Friedrich-Ebert-Straße 1 dazu entschlossen, seinen Laden über die documenta-Zeit den Kreativen zur Verfügung zu stellen. „Da mittlerweile das meiste Geschäft über den Online-Shop yiayu.de geht, habe ich mir gedacht, dass man während der Kunstschau-Zeit den Laden doch ideal dafür nutzen kann und damit die Künstlerszene voran treibt.“ Gesagt, Getan. Derzeit werden noch die letzten Umbau-Arbeiten vorgenommen und sollen zum Wochenende beendet sein.

Jirsa bietet zusammen mit seinem Team aber noch einiges mehr: auf dem Campingplatz wurde ein kleines Areal angemietet und mit Zelten bestückt, auf dem Künstler und documenta-Besucher günstig übernachten können. Weiter ist die Crew mit einem Café-Fahrrad in der Stadt unterwegs und in der Künstlerbase im Telefonladen werden günstige Schlafplätze in Wohnungen vermittelt.

„Möglich wird das durch unser großes Netzwerk.“ Im Künstlerstore sollen auch Fairtrade-Kaffee und kleine Snacks angeboten werden – und natürlich Kunst! Mit dem Verein Essbare Stadt arbeitet Jirsa ebenfalls zusammen. „Interessierte Künstler, die bei uns ausstellen möchten, könne sich gern bei mir unter der Telefonnummer 0151/70089226 melden.“ Für seine Telefon-Kunden ist er natürlich auch per mail unter info@jiayu.de erreichbar.

Stellt während der documenta-Zeit seinen Laden Künstlern zur Verfügung: Jan Jirsa (re.) Foto: Schaumlöffel

Stellt während der documenta-Zeit seinen Laden Künstlern zur Verfügung: Jan Jirsa (re.) Foto: Schaumlöffel