Für Kassel-Interessierte: Fuldaufer

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Lena Gehrmann & Sebastian Tam

Seit wann wird gebloggt?
Juli 2016

Über was wird gebloggt?
Es wird gezeigt, wie und wo die beiden Kassel  erleben – kulinarisch, kulturell, kreuz und quer

Angesprochene Zielgruppe?
Kasselbewohner und alle, die lesen wollen,  was uns rund um das Fuldaufer bewegt

www.fuldaufer.de

 

Zeigen, dass Kassel mehr als nur graue Plattenbauten zu bieten hat, will das Bloggerpärchen von Fuldaufer. Dort findet alles Platz, was die in Kassel geborene Politikwissenschafts-Studentin und den 2015 zugezogenen Informatiker in und rund um Kassel bewegt. Der BRAUSER wollte euch an ihren Geschichten teilhaben lassen und stellt die Beiden samt Blog vor.

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Wie seid ihr zum Bloggen gekommen?

Lena hat schon immer gerne geschrieben und fotografiert und schon vor vielen Jahren das Bloggen für sich entdeckt. Während sie sich damals eher auf Mode fokussierte, kam ihr während eines Auslandsaufenthaltes die Idee zu Fuldaufer. Da Sebastian das Know-how in Sachen Webentwicklung hatte, haben wir – in Kassel wiedervereint – sofort begonnen an dem Projekt „Fuldaufer” zu feilen.

Welche Arbeit steckt hinter euren Posts?

Ab und zu sind wir in Kassel unterwegs und unternehmen etwas, woraus wir spontan einen Beitrag für den Blog basteln können. Meist überlegen wir uns aber vorher, einen bestimmten Ort vorzustellen, irgendwo essen zu gehen oder jemanden zum Gespräch zu treffen. Das ist oft mit viel Brainstorming und Recherche verbunden. Sind wir mitten in der Produktion unseres Beitrags, wird fleißig fotografiert. Denn man muss schließlich zeigen, wie schön unsere Stadt ist und was oder wen sie so zu bieten hat. Aus den Fotos wählen wir dann die schönsten Motive aus und Lena haut in die Tasten. So verbringt man schon einmal einen guten halben Tag für einen Blog-Beitrag.

Hättet ihr gedacht, dass euer Blog so bekannt wird? War das euer Plan?

Ja und nein. Grundsätzlich war es schon unser Ziel, dass man unseren Blog kennt – wir haben schließlich eine Botschaft. Viel zu viele sehen Kassel als hässliche Stadt mit 50er-Jahre Bauten, die nichts zu bieten hat. Die meisten kennen die documenta, haben vom Herkules aber noch nie etwas gehört. Das ist schade, denn Kassel ist so schön und man muss sich nicht verstecken, aus dieser vermeintlich öden Stadt zu kommen. Dieses Mind-Set verfestigt sich langsam bei den Kassel-Bewohnern. Das ist toll! Dass Fuldaufer trotzdem so viel Resonanz – sei es positiver oder negativer Natur – erhält, hätten wir trotzdem nicht gedacht.

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www.fuldaufer.de

Hat sich im Leben etwas durch Fuldaufer verändert? Was stellt ihr euch für die Zukunft vor?

Unser Leben ist noch das Gleiche. Allerdings ist Freizeit, an der man nicht am Blog oder für dessen Social Media Kanäle arbeiten muss, Mangelware. Gleichzeitig treffen wir viele spannende Menschen, kommen mit vielen Leuten ins Gespräch, die wir sonst nicht kennengelernt hätten. Das ist ein echter Pluspunkt. Für die Zukunft hoffen wir, noch mehr Leser für unser Fuldaufer gewinnen zu können. Währenddessen halten wir unsere Füße ins Wasser, treffen Bewohner der Waschbärenhauptstadt und sammeln ganz viele Fotos.