Ein Tag mit Marco Caccuri

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Marco Caccuri wurde am 30. August in Cosenza, Italien, geboren. Mit zehn Jahren kam er nach Deutschland und machte auf der Luisenschule in Kassel seinen Abschluss. Nachdem er ein Jahr lang die Martin Luther King Schule besuchte, stieg er direkt ins Familiengeschäft ein. Sein Vater lehrte ihn alles, was er für den Beruf als Eiskonditor und Kellner im Il Gelato an der Friedrich-Ebert-Straße benötigt und er bildet sich mit jedem Tag weiter. Seine Hobbys sind Rennrad und Auto fahren und er mag italienische Mafiafilme.

Was machst du morgens als erstes, wenn dein Wecker klingelt? Wie viel Uhr ist es dann?

Um 8.30 Uhr klingelt der Wecker, ich stehe aber meistens um 9 Uhr auf.

Wie lange brauchst du morgens im Bad?

Eine halbe Stunde.

Was isst du am liebsten zum Frühstück? Gemütlich am Tisch oder schnell auf dem Weg?

Das kommt immer drauf an, wieviel Zeit ich habe. Wenn es schnell gehen muss, esse ich nur etwas zwischendurch. Wenn ich Zeit habe, genieße ich auch ein ausgedehntes Frühstück. Zeit für einen Espresso muss allerdings immer sein.

Wann steht die erste Pause an (Uhrzeit) und was gibt’s zum Mittagessen? Isst du all­­ein oder mit Kollegen, Freunden?

Die erste Pause ist mein Mittagessen, meistens mit der Familie, und üblicherweise gibt es häufig Nudelgerichte mit hausgemachter Soße.

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Wie viel Zeit am Tag verbringst du im Internet?

Grob eine Stunde. Da wir auch eine neue Facebookseite haben, will ich die ja fast tagesaktuell halten.

Ein Termin ist ausgefallen: Wie nutzt du die überraschende Stunde freier Zeit?

Ich habe so gut wie nie Termine, aber wenn ich spontan Zeit habe, drehe ich eine Runde mit unserer Knutschkugel (Fiat 500).

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Wie viele Nachrichten (SMS, WhatsApp) verschickst du im Schnitt täglich?

So 10 bis 20. Wenn meine Freundin in Italien ist, dann können es auch mal 100 werden.

Fährst du alle Strecken mit dem Auto oder trifft man dich auch mal auf der Straße (wenn ja, wo?)

Natürlich auf der Fritze-Ebert, auf meinem Fahrrad, zu Fuß oder eben mit dem Auto.

Was erledigst du auf jeden Fall noch, bevor du ins Bett gehst? Um welche Zeit gehst Du ins Bett?

In der Regel gehe ich gegen 1 Uhr ins Bett. Ich lese vorher immer nochmal gerne die aktuellen Nachrichten auf lokalo24.de.

Der perfekte Tag endet/beginnt für dich mit…?

Auf jeden Fall beginnt er mit einem Espresso und endet mit einem Eis – wobei ich gerne eigene Kreationen ausprobiere.

Studio oder Shopping: Wie wichtig sind Sport/Klamotten in deinem Leben?

Sport gehört für mich dazu. Dreimal die Woche morgens vor der Arbeit gehe ich ins Fitnessstudio.

Wo kannst du entspannen, wenn dich mal alles nervt?

Ich bin eigentlich immer entspannt. Wenn mich wirklich mal etwas nervt, drehe ich gerne mal eine Runde mit dem Fahrrad durch die Aue oder auch mal etwas längere Strecken.

Welche Rituale/Ticks hast du am Tag?

Espresso trinken und Eisessen.

Mit wem würdest du gern deinen Tag für einen Tag tauschen?

Mit einem Formel1 Fahrer.

IMG_5666Für was hättest du gerne mehr Zeit am Tag?

Für die Freundin.

Planst du deinen Tag vorab oder lässt du dich treiben?

Mein Tag hat ohnehin ein festen Ablauf. Den Rest des Tages lasse ich mich treiben.

Mit welchen neuen Eis-Kreationen kann man sich 2016 erfrischen?

Zum Beispiel mit Pannacotta Caramel, Heidelbeer, Schmand-Basilikum, Milchmix-Getränken oder einem Espresso mit einer Kugel Vanilleeis.

Welche Sorten gehen am besten?

Stracciatella, Erdbeer, Weiße Schokolade mit Himbeere und natürlich die Klassiker Vanille und Schokolade.

Was macht euer Eis so besonders?

Es wird mit Liebe zubereitet und natürlich mit guten Zutaten.

Vegan ist derzeit in – auch in eurer Eisdiele?

Natürlich. Auch bei uns finden Veganer viele Sorten wie beispielsweise Fruchteis.

Wie läuft denn bisher die Saison?

Super. Ich kann mich nicht beklagen.

Kann man als Eisverkäufer Eis überhaupt noch sehen oder genießen?

Ja klar, der Kasseler mag ja seine Ahle Wurscht auch noch.

Und welche Eissorte isst Du am liebsten?

Pannacotta Caramel und Tiramisú.

Was machen Eisverkäufer im Winter?

Sie machen Urlaub – meistens in Italien – und Weiterbildungen.

Du arbeitest in einem Familienbetrieb – hat man da noch Freizeit?

Bei schlechtem Wetter hat man natürlich mehr Freizeit als bei Gutem.