Weitere Bands fürs „Rock in HOG“

Das erste Mal findet im Juli (15.-16.7.) das „Rock in HOG“ in Hofgeismar statt. Neben den Donots spielen noch weitere tolle Acts.

MiA

miaMiA existieren seit 1997 — sprich: seit 18 Jahren — und haben in der Zwischenzeit maßgeblich mit dafür gesorgt, dass im Radio wieder deutschsprachige Musik gespielt wird. Das war schon einmal so zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle, als die Nina Hagen Band, Spliff und Ideal die bundesrepublikanischen Charts dominierten. Wenn man genau hinhört, gibt es viele intuitive Verknüpfungen zu den genannten Bands: Aber MiA. kopieren nicht, sie machen mit atemberaubendem Selbstbewusstsein weiter, wo andere vor dreißig Jahren aufgehört haben.

[affilinet_performance_ad size=300×250]

Mit schlafwandlerischer Mühelosigkeit bewegen sich Mieze Katz (voc), Andy Penn (git), Gunnar Spies (dr) und Robert „Bob“ Schütze (bs) heute auf den Bühnen wie vor TV-Kameras. Mit „Biste Mode“, auf das so viele gewartet haben, ist der Band ohne Zweifel ein souveräner Wurf mit einem absolut überzeugenden Titelstück gelungen.

 

Kapelle Petra

Kapelle Petra ist eine deutschsprachige Indie-Rock Band aus Hamm. Seit 1996 gibt es das Trio um Gitarrist und Sänger Guido Scholz schon. Rainer Siepmann und Markus Schmidt vervollständigen die Band. Das Liederreportoire basiert weitesgehend auf Humor und Melancholie.

Puls

pulsPULS – das sind Osy und Ibo Kurnaz. Zwei Brüder, die schon hörbar viel miteinander durchgemacht haben, die das Leben zusammengeschweißt hat und die „eins“ sind.

PULS erzählen Großstadtgeschichten aus dem Multikulti-Schmelztiegel Berlin. Geschichten von Rückschlägen und Tiefschlägen. „Man muss lernen, zu verlieren. Nur dann weiß man zu schätzen, wenn man wieder auf der Gewinnerstraße ist.“ Ein Weg, auf dem sich PULS mit Ihrem Album-Debut „Eins“ befinden. Vorhang auf und Weg frei für PULS!

 

Mandowar – Gods of Folk

mandowar„Du siehst nur drei Leute mit kleinen Instrumenten auf der Bühne, aber Du hörst ‘König der Löwen‘“ – so beschreibt Sänger Nils Hofmann gern seine Band Mandowar. Nur mit Mandoline, Gitarre und Ukulelen-Bass tritt er mit seinen zwei Bandkollegen auf und interpretiert große Rock- und Metalsongs.

Klassiker wie AC/DCs „Hells Bells“, Metallicas „Enter Sandman“ oder Alice Coopers „Poison“ wirken in den Mandowar-Versionen erstaunlich frisch. Aus Metal wird Polka, aus Rock wird Country. Mandowar gelingt ein verblüffender Stil-Crossover, der jedem Song eine ganz eigene Note verleiht. Die Mandoline spielt dabei immer eine tragende Rolle und prägte den Namen der Band. Manowar – die lauteste Band der Welt – stand bei der Namenswahl aber auch Pate. Natürlich fehlen Manowar-Hits nicht im über zwei-stündigem Programm der Band. 
Ihren Stil bezeichnen die Musiker selbst als Country-Folk-Metal.

Fakt ist: Diese Band ist einzigartig und rockt einfach jedes Publikum. Seit Bandgründung im Jahr 2010 gab Mandowar über 200 Konzerte. Die drei Musiker aus Wetzlar spielten vor tausenden Zuschauern wie beim Wacken Open Air aber auch in kleinen Kneipen vor 50 Zuschauern.

Dank des Internets findet Mandowar auch immer mehr internationale Fans: Über Itunes verkauft die Band Songs in die ganze Welt. Ihre Version von „Warriors of the Wolrd“ wurde bei Spotify über 200.000 Mal gehört. Ihr Video zu „Poison“ hielt sich wochenlang in den internationalen I-Music-One Charts.

 

Kuersche & Members of Fury in the Slaughterhouse

kuerscheNa Furys, wie wär’s mit einem kleinen Ausritt, habt ihr Lust?“ Mit nur wenigen Worten und seiner Westerngitarre ist es Kuersche gelungen, drei von sechs Furys zusammenzutreiben.

Hannovers umtriebigste One-Man-Band sattelt damit in 2014 auf einen spektakulären Vierspänner um. Gemeinsam mit Rainer Schumann (Drums), Christian Decker (Bass) und Gero Drnek (Git., Voc.), allesamt bis zur Bandauflösung Mitglieder von Fury in the Slaughterhouse, wird es Kuersche nun auch im Quartett geben.

Unter dem Decknamen „Kuersche & Members of Fury i.t.S.“ machen sie sich auf, um mit Kuersches Songs in Fury-typischer Manier jeden aus den schicken Stiefeln zu hauen, der bei drei nicht die Ohren flach angelegt hat.

Als optimales Mischfutter wird es vielleicht auch mal einen Fury-Song obendrauf geben. So gerüstet sind Kuersche & Members of Fury i.t.S. nun für das freie Gelände bereit und scharren schon kräftig mit den Hufen.

Alex Mofa Gang

alexWie so viele bedeutende Gangs wurde auch die ALEX MOFA GANG an einem verrauchten Abend zwischen Tisch und Theke geboren. Von ihren Leben als Tontechniker, Tourmanager, Lichttechniker, Backliner und Mercher in die Heimat zurückgekehrt, wurde von den langjährigen Freunden Tommy, Matze, Michi, Gregor und Sascha die ALEX MOFA GANG gegründet.

Nach etlichen großen und kleinen Konzerten konnte man die ALEX MOFA GANG in den letzten Monaten unter anderem im Vorprogramm von Montreal, Radio Havanna, La Vela Puerca und auf diversen Sommerfestivals wie dem Open Flair sehen. Die Veröffentlichung vom „Die Reise vom Mittelmaß der Erde“ wird selbstverständlich ebenfalls von Liveshows begleitet, u.a. als Support für Montreal auf deren Jahresabschlusskonzerten sowie eine komplette Tournee mit Massendefekt im März und April 2016.
Im November geht es für die ALEX MOFA GANG zuerst auf eine ganz besondere Reise, denn sie werden für 3 Shows ihre Freunde von La Vela Puerca in Argentinien supporten.

 

Fotos: www.rock-in-hog.de