Line Up: Donots spielen als Headliner beim Rock in HOG

Vom 15.- bis zum 16. Juli findet erstmalig das Festival „Rock in HOG“ in Hofgeismar statt. Zum Line Up gehören unter anderem:

donotsDonots

Mit Vollgas, Turboboost, Karacho: In der  mit 6500 Zuschauern ausverkauften Halle Münsterland starteten die DONOTS aus Ibbenbüren ein neues Kapitel in der Bandgeschichte.  Es war das Auftaktkonzert zum Album KARACHO, auf dem Frontmann Ingo Knollmann erstmals auf Deutsch textet und das erfreulich durchdacht und  unpeinlich! Und obwohl (oder gerade weil?) es das mit Sicherheit härteste  Album der Band ist, steigt es in der Folge auf Platz 5 in den Deutschen  Albumcharts ein. Ein Rekord im 21. Bandjahr! Trotz dieses Reboots: Die DONOTS bleiben Ihrem Herz für groß angelegte Hymnen treu. Refrains, die vom verschwitzten Kellerclub bis ins große Stadion funktionieren und im Idealfall aus tausenden Kehlen gleichzeitig mitgesungen werden können. Bedenkliche gesellschaftliche Entwicklungen nehmen sie dabei kritisch unter die Lupe und stellen sich ihnen mit Songs wie „Dann ohne mich“ entschlossen und kompromisslos entgegen. Guter Deutschpunk war eben auch immer schon politisch. Folgerichtig werden die Konzerte der Ibbenbürener von Jahr zu Jahr größer und nachdem Publikum und Band bereits im Open Air Sommer eine Menge Staub aufgewirbelt haben, gehen die Tickets für die großen Albumtouren weg wie geschnitten Brot.

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Zu im Vorfeld ausverkauften Terminen werden Zusatzkonzerte angesetzt und „Die (ungefähr) 1000. Show“ der Band Ende 2016 verspricht schon jetzt eine randvolle Halle Münsterland. Wer die Band also auf ihrer drei Monate langen Tour quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz erleben möchte, schnallt sich besser den Raketenantrieb um und sorgt dafür, dass die Nitro Einspritzung funktioniert denn Stillstand kennen die DONOTS nur aus dem Wörterbuch.

 

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Rantanplan aus Hamburg Sankt Pauli sind Deutschlands Nummer 1 in Sachen intelligenten Skapunk. Die Revolution wird hier tanzbar gemacht…

Abseits des Mainstreams kreieren Rantanplan konsensfähige Musik zum Spaßhaben und Gutfühlen. Sie drängen ihren Anspruch dabei jedoch niemanden auf und zeigen weniger mit dem Finger als mit dem Herzen.

Die nordische Rotlichtformation vertreibt mit Punkrock den Zorn aus dem Kopf und skankt mit Ska die Wut aus dem Bauch. Was zurück bleibt, kann man schon Glück nennen.

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KEULE – Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich vielleicht genau deswegen Hals über Kopf anno 2010 ineinander verliebten – rein platonisch, versteht sich. Auf der einen Seite seine wohlstandsbäuchige Eloquenz Sera – das Wunderkind im Manne. Und auf der anderen Claus, Gitarrenpapst und Melodiensammler, der noch jeden Ohrwurm verwurstet hat – quasi der Mann im Wunderkind. Das Ergebnis der musikalischen Hochzeit: eine Ganz-Neue-Deutsche-Welle-Band, die jegliches Schubladendenken schnurstracks in Kleinholz verwandelt und Herz und Hirn der nach Innovation dürstenden Musikgemeinde in die Reha schickt.

Mit dem Album „Dick sein ist fett“ von 2013 setzt sich das Chaoten-Duo endlich die wohlverdiente Krone auf und zeigt dem sich irrenden Hipstertum den verchromten Mittelfinger!

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pimfPimf

Der Begriff „Memo“ geht auf memorandum zurück, Latein für „das zu erinnernde“. Wenn Pimf sein Album so nennt, dann wirft das natürlich Fragen auf. Warum gibt ein 21-jähriger Rapper, der gerade im Begriff ist durchzustarten, seinem LP-Debüt so einen Titel? Nun: Viel Zeit, sein Leben zu reflektieren, bleibt dem umtriebigen Pimf in seinem von Auftritten und Tourleben geprägten Künstleralltag derzeit nicht. Am Ende wird die Musik bleiben, ein Album, um sich an diese großartige Zeit zu erinnern: ein „Memo“ eben.

„Ich komme meistens nur nach Hause, um mich schlafen zu  legen/Oder um abends noch im Keller mit ein paar Bars zu erzählen, was ich gerade erlebe“, rappt Pimf auf dem programmatischen Song „Auf Achse“. Und es ist wirklich so: In einem Alter, in dem die meisten jungen Menschen noch damit beschäftigt sind herauszufnden, welchen Lebensweg sie am besten einschlagen sollten, ist Pimf schon längst unterwegs: raus aus dem kleinen Hofgeismar bei Kassel, raus auf die Bühnen dieses Landes, von Stadt zu Stadt, von Gig zu Gig. Angetrieben von einer HipHop-Leidenschaft, wie man sie selten so lodern spürt wie bei Pimf.

So einzigartig wie seine Texte ist auch der Sound, den Pimf zusammen mit seinem Produzenten Marq für „Memo“ kreiert hat. Einerseits hörbar tief in der HipHop-Tradition verwurzelt, bedient sich die Produktion des Albums an Sounds, die völlig dem Hier und Jetzt entspringen: atmosphärisch, melodiös, elektronisch, in einem unkitschigen Sinne deep – alt, jung, dope, ohne sich in irgendeiner Weise an den Zeitgeist anzubiedern.

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dreadnutDreadnut Inc.

Das Offbeatmonster, das Musikrichtungen frisst und sie dann mit einem tiefen Schluck heißem Schweiß hinunter spült, trägt den Namen Dreadnut Inc.

Dieses achtarmige Kollektivwesen zieht aus, um mit Pauken und Trompeten lauthals seine Euphorie über das Leben und seinen Schatten kund zu tun. Alles was fetzt und die Massen zum Tanzen zwingt nennt es sein Eigen.

Wie von klein auf in der Bastelgruppe gelernt, erschafft es alles selbst, um ein unverfälschtes Bild seines Innern mit der Welt teilen zu können.

 

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Tickets könnt Ihr HIER kaufen

Fotos: www.rock-in-hog.de