Der BRAUSER vor Ort in Kassels Mitte

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Kassels Mitte fast gänzlich zerbombt und bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Aber da Kasseläner bekanntlich niemals aufgeben, erstrahlte der Stadtteil durch den Wiederaufbau in den 1950er und 60er Jahren bald ein einem ganz neuen Glanz. Von der modernen Innenstadt, über verschiedene Museen und zahlreiche historische Kirchen gibt es hier jede Menge zu entdecken und zu bestaunen. Was es sonst noch über Kassels Stadtmitte zu wissen gilt, erfahrt ihr von den BRAUSER-Redakteuren.

Drei Bezirke

Kassels Mitte ist in drei Bezirke unterteilt. Zum Einen die eigentliche Innenstadt, die bis zur „Schönen Aussicht“ mit dem Blick auf die ausgedehnte Parklandschaft der Karlsaue und in die umgebende Landschaft reicht. Shoppingmeile und Erholung im Grünen liegen hier in Fußwegentfernung dicht beieinander; dazu das kleinere Wohn- und Geschäftsviertel um Entenanger und Markthalle, das südlich bis an die Fulda mit der Schiffsanlegestelle heranreicht. Und schließlich der westliche und größte Bezirk, er reicht vom Weinberg im Süden bis zum alten Hauptbahnhof und heutigen Kulturbahnhof im Norden. Entlang von Friedrich-Ebert-Straße und Königstor setzt sich hier die Innenstadt-Atmosphäre mit vielerlei Geschäften, Cafés und Szene-Kneipen fort. Die Wohnbebauung ist hier oftmals noch von attraktiven Altbauten geprägt, dazwischen teils denkmalgeschützte Nachkriegsarchitektur und modernere Gebäude.

Ein kulturelles Willkommen

Der Weg in die Innenstadt führt für die meisten wohl über den Hauptbahnhof, wo man direkt vom Himmelsstürmer-Denkmal begrüßt wird. Mittlerweile ist aus dem früheren langweiligen Ort, an dem Züge ankommen und abfahren, ein Highlight der Kultur und der Begegnung Kassels geworden. Der Hauptbahnhof beheimatet das Bali-Kino, in denen Filme abseits der großen Blockbuster gezeigt werden. Außerdem findet sich hier die Caricatura Galerie, die regelmäßig Ausstellungen mit dem Schwerpunkt Cartoon präsentiert; darüber hinaus das Gleis 1 als Party-Veranstaltungsort. Viele verschiedene Angebote mit unterschiedlichen Ausrichtungen finden sich in unmittelbarer Nähe zum Kulturbahnhof. Gar nicht weit von hier, nur ein paar Meter die Bürgermeister-Brunner-Straße hinunter, vorbei am Hotel Reiss, sind die Partylocations „Arm“ und „Lolita Bar“.

Mitten im Grünen

Wenn wir unseren Gang durch Kassels Mitte fortsetzen und an der Tram-Station Lutherplatz vorbeigehen, stehen wir schon fast direkt am Platz mit selbigem Namen – auf dem Lutherplatz. Mit einer großen Grünfläche, die durch viele Bäume gesäumt wird, ist es eine von drei großen Park-Flächen Kassels. Mitten im Grünen sticht der 76 Meter hohe Lutherturm hervor. Noch vor den Bombardierung Kassels im Zweiten Weltkrieg stand an dieser Stelle noch die vollständige Lutherkirche. Aber auch das Kirchenschiff fiel wie vieles der Kasseler Innenstadt der Massenzerstörung zum Opfer. Allerdings konnte der Turm gerettet werden und dieser wird seit 2006 als optisches Highlight der Stadt nachts beleuchtet. Außerdem finden sich auf dem Lutherplatz einige historische Gräber, so zum Beispiel von Dorothea Grimm, der Mutter von Jacob und Wilhelm, oder Friedrich Wilhelm I., letzter Kurfürst Hessens. Alle Gräber sind Ehrengräber der Stadt Kassel.

Kompetenter Support

Weiter die Lutherstraße hinunter, trifft man auf die Kreuzung „Am Stern“. Biegt man nach links in die Untere Königsstraße ab, kommt man auf direktem Weg zur Universität Kassel. Direkt zwischen der Kreuzung „Am Stern“ und „Holländischer Platz“ befindet sich in der Unteren Königsstraße 78 das Fachgeschäft „Cartridge World“. Wer seine leere Druckerpatrone oder seinen Toner zu Klaus und Gabriele Morgenthal bringt, bekommt schnellen Service, kompetente Beratung und garantierte Qualität aus Deutschland. Speziell für Cartridge World entwickelte kompatible Patronen und auch Refill-Toner werden hier angeboten. Die Tinte ist nicht nur auf die jeweilige Marke abgestimmt, sondern auch auf das Modell. Bei leeren Druckerpatronen und Tonern werden vor der Befüllung auch die Kartuschen gereinigt und Verschleißteile erneuert. Damit das Druckerlebnis auch vollkommen ist, gibt es vor Ort auch das passende Druckpapier in verschiedenen Stärken, Fotopapier und Druckerkabel.

Viel Kultur am Platz

Zurück auf der Kurt-Schumacher-Straße und in Richtung Altmarkt laufend, biegen wir rechts in die Mittelgasse ab. Hier stoßen wir auf ein historisches Bauwerk. Die Martinskirche, deren Bau höchstwahrscheinlich schon 1430 begonnen wurde, fiel ebenfalls der großen Tragödie vom 22. Oktober 1943 zum Opfer. Bis auf die Grundmauern brannte das imposante Gebäude herunter. 1954 begann der Wiederaufbau der Kirche und 1958 konnte man sie wieder einweihen. So veränderte sich das Gesicht des Baus, der bei seiner ursprünglichen Errichtung als Dom Kassels angedacht war, über die Jahre stark.
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Schöner Leben

Gar nicht weit von der Martinskirche befindet sich in dem Quartier rund um Entenanger, Oberste Gasse, Wildemannsgasse und Die Freiheit ein innenstadtnahes Wohnviertel. Als „Eingang“ zur Kasseler Shoppingmeile, gibt es hier die ersten Einkaufsmöglichkeiten der Innenstadt, zahlreiche Restaurants und die beliebte Markthalle. Seit über 45 Jahren ist hier am Platz, genauer gesagt am Entenanger 8, auch der Raumausstatter „Wohnideen Marko Lemmel“ vertreten. Und der Name ist hier Programm. Es stehen nicht nur eine große Auswahl an Stoffen, Teppiche, Sonnenschutzsysteme und Gardinen zur Verfügung, vielmehr bekommt man eine fundierte und kompetente Beratung, wie man seinen eigenen vier Wänden persönlichen und individuellen Stil verleihen kann. Hier kommt man schnell auf tolle Einfälle für die Einrichtung der Wohnung.

In gesunden Händen

Nur ein paar Schritte weiter, am Entenanger 15, ist das etwas andere Reformhaus Ludwig. Was es so besonders macht ist, dass man hier, auch ohne Verpackungsmüll den Laden verlassen kann. Die teilweise lose Ware wird hier direkt abgewogen und kann in (selbst mitgebrachten) Schüsseln mitgenommen werden. Im Sortiment gibt es selbstverständlich auch verpackte Artikel von den bekannten Reform- und Naturkostfirmen. Dabei gibt es natürlich für jeden Kunden eine individuelle Beratung. So entsteht hier eine ganz besondere Atmosphäre, in der man sich ganz schnell aufgehoben fühlt. Außerdem kann man sich hier mit der nagelneuen „Biozoom“ Methode seine freien Radikale messen lassen. Dabei handelt es sich um Moleküle, die Körperzellen angreifen und damit dem Körper schädigen. Um dem richtig entgegen zu wirken, erhält man hier die passenden Tipps und Mittel, um diese Stoffe korrekt zu neutralisieren.

Kassel Markthalle

Kaffeepause in der Innenstadt

Wenn wir dem Entenanger in Richtung Innenstadt noch ein Stück weit folgen, gelangen wir ganz schnell auf den Königsplatz. Kassels wohl belebtester Platz, der über die Jahre einige Umgestaltungen erlebte, stammt noch aus dem 18. Jahrhundert und war konstruiert, die Neu- mit der Altstadt zu verbinden. Kaum zu übersehen hier: der große „City Point“. Das Einkaufszentrum beheimatet 60 Shops aller Art. Neben Mode- und Elektrofachläden befindet sich im ersten Obergeschoss die „Coffeeshop Company“. In einer gemütlichen und einladenden Atmosphäre kann man dort Kaffee, Cappuccino, Latte macchiato und jede Menge andere leckere Getränkespezialitäten sowie kleine Snacks wie Gebäck, Salate, herzhaft belegte Brote oder Bagels genießen. Da die Coffeeshop Company ein österreichisches Familienunternehmen ist, das sich zu einer internationalen Franchise Kette weiterentwickelt hat, wird der Kaffee hier auch noch zu 100% in Deutschlands südlichem Nachbarland geröstet. Für den Sommer wird die kleine Filiale im Untergeschoss ein neues Konzept bekommen. Man kann sich hier also schon einmal auf die warmen Monate freuen.

Entspannte Erlebnisse

Vis-à-vis dem City Point befindet sich Kassels erste Einkaufsgalerie, die Kurfürsten Galerie. Biegt man an der Kreuzung Mauerstraße/Kölnische Straße in Richtung Wolfsschlucht ab, so gelangt man zum Lyceumsplatz, der seit 16 Jahren einen kleinen grünen Ort zur Entspannung, inmitten von Kassels Innenstadt, bietet.

Beste Qualität

Direkt gegenüber befindet sich in der Wolfsschlucht 31 das Fachgeschäft „Foto-Team“. Seit 30 Jahren an diesem Standort vertreten, werden hier hochwertige Bilder ab 20 Minuten im hauseigenen Fotolabor entwickelt. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von tollen Druck- und Geschenkideen wie Posterdruck, Leinen auf Keilrahmen, Fotobücher, Pass- und Bewerbungsfotos, Einkaufstaschen, Tassen, Mousepads, Puzzle und Kissen mit Motiven in allen Größen im Angebot. Ganz neu: bedruckte Flip-Flops, die im Sommer garantiert einen Hingucker versprechen! Außerdem wird hier eine hervorragende Glasinnengravur – Bilder in Glas – angeboten. Alle Produkte vom „Foto-Team“ werden direkt im Haus produziert.

Vielfalt erleben

Setzt man seinen Spaziergang in Richtung Treppenstraße/Neue Fahrt fort, stößt man direkt auf einen der belebtesten Plätze der Stadt. Hier trifft Hotel auf Einzelhandel und zahlreiche Restaurants auf Shoppingerlebnisse. Direkt am Platz auch der Eingang zur Königs-Galerie, die mit 60 Shops und Gastronomiebetrieben Luxusmeile und Shoppingparadies, Laufsteg und Rastplatz für Genießer ist.

Kulinarische Pause

Einer der Gastronomiebetriebe ist das „Baguettski“ direkt am Eingang „Neue Fahrt“ der Königs-Galerie. Hier gibt es frische, qualitativ hochwertige Produkte und schnellen Service; und das zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Ofenfrische Baguettes, knackige Salate sowie leckere Desserts und Kaffeespezialitäten heben sich deutlich von billiger Fast Food Kultur ab.

Zentrale Meile

Nach dieser kulinarischen Stärkung geht unsere Entdeckertour weiter. Die „Neue Fahrt“ in Richtung „Fünffensterstraße“ ist gesäumt mit zahlreichen Geschäften. Parallel verlaufend zur Oberen Königsstraße ist durch vereinzelte Querstraßen jederzeit die „zentrale Shoppingmeile“ zu erreichen. Eine Querstraße ist beispielsweise die Theaterstraße, zwischen der Königs-Galerie und dem C&A, die uns in Richtung Friedrichsplatz führt.

Durch den Tag tanzen

Genau dort stößt man linker Hand auf das Gebäude „Obere Königsstraße 37a“ in der sich die Tanzwerkstatt befindet. Tanzbegeisterte unterschiedlichen Alters finden hier eine große Fülle an stilistisch sehr vielseitigen Kursen wie z.B. Ballett, Jazz, Contemporary oder Stepptanz vor. Auch Hip-Hop/Breakdance für Kinder ab 9 Jahre gibt es ganz neu im Kursplan. Neben dem aktuell auch angebotenen 8-wöchigen Schnupperkurs im Contemporary/Modern Dance direkt vor den Sommerferien sind noch weitere spannende neue Kurse in Planung. Mit ihrer „jungen Kompanie“ und vielen zusätzlichen Projekten setzt die Tanzwerkstatt, die auch staatlich anerkannte berufsvorbereitende Schule ist, auf Kreativität und Innovation. Im Juni feiert die Schule ihr 15-jähriges Jubiläum mit den beiden Inszenierungen „Wassermädchen“ und „Vivaldi – 4 seasons“ als Gastspiel auf der Freilichtbühne Twiste, zu denen sie herzlich einlädt.

Staatstheater

Kulturelle Highlights

Nun stehen wir direkt vor C&A am Friedrichsplatz, wo sich das Fridericianum, ein zentraler Ort der Gegenwartskunst, befindet. Über die stark frequentierte Hauptstraße, den Steinweg laufend, kommt man zum Staatstheater. In den beiden Spielstätten, dem Schauspiel- und dem Opernhaus, werden fast ganzjährig große und kleinere Werke der Theater und Musikwelt auf die Bühne gebracht. Die documenta-Halle gleich nebenan ist ein weiteres Veranstaltungs- und Ausstellungsgebäude. Unterhalb des Staatstheaters steht das Naturkundemuseum im Ottoneum und weiter wieder Richtung Altmarkt, befindet sich die Brüderkirche und der Renthof mit dem Schiffsanleger „Die Schlagd“.

Zurück in der neuen Fahrt

Das Quartier rund um die Wilhelmsstraße lädt ein zu einem Shopping-Bummel der besonderen Art. Mitten im Herzen von Kassel erstreckt sich hier eine Einkaufsstraße mit einem einzigartigen Charme. Dort beheimatet ist das Tanzstudio „Body & Soul“. Seit 2001 werden hier Hip-Hop, Ballett und Fitnesskurse angeboten. Menschen jeden Alters, mit und ohne Behinderung, ob Anfänger oder Fortgeschrittene können in verschieden angelegten Kursen nicht nur den Alltag vergessen, sondern auch durch Ehrgeiz und Disziplin das eigene Selbstbewusstsein stärken und die Selbstwahrnehmung verändern. Regelmäßige Auftritte und Meisterschaften bei dem das Publikum begeistert wird, stellen ein Erfolg für die Tänzer und ihre Gruppe dar.

Rund um den Karlsplatz

Folgt man der Wilhelmsstraße in Richtung „Obere Königsstraße“, liegt zur rechten Hand das imposante Rathaus. Nach links blickend, die Königsstraße hinunter, erscheinen wieder der Friedrichsplatz und danach folgt der Königsplatz. Läuft man geradeaus weiter, so gelangt man kurzerhand zum Karlsplatz mit der dort stehenden Karlskirche.

Ständeplatz mit Stadtmuseum

Von der Wilhelmsstraße in Richtung Ständeplatz laufend trifft man unweigerlich auf das Stadtmuseum, welches zur Zeit wegen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen noch bis Februar 2016 geschlossen ist. Daneben beheimatet das Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank, vor der man die Skulptur „Herkules mit Obelisk“ bewundern kann. An der Kreuzung Ständeplatz bietet sich die Möglichkeit nach links in die Fünffensterstraße, oder nach rechts in die Friedrich-Ebert-Straße einzubiegen.

Umbau der „Meile“

Das Quartier entlang der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Stände- und Bebelplatz zeichnet sich aus durch eine Mischung aus gründerzeitlichem Charme und modernem städtischen Flair. Nahe am Stadtzentrum Kassels gelegen bietet es ein vielfältiges und attraktives Wohn-, Lebens-, und Arbeitsangebot. Derzeit findet der Ausbau der „Meile“ statt. Gebaut wird derzeit auf der Südseite stadteinwärts. Bis Ende 2015 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann erstrahlt die Friedrich-Ebert-Straße hoffentlich im neuen Glanz.

Kassel Meile

Auf dem Weg zum Weinberg

In gegengesetzter Richtung, im Verlauf der Fünffensterstraße, säumen Nachkriegsbauten den Straßenzug. An der Kreuzung am Rathaus kann man rechts zur Wilhelmshöher Allee einbiegen. An den beiden Torwachen des Brüder-Grimm-Platzes, die eigentlich durch ein großes Tor verbunden werden sollten, befindet sich ein Platz, auf dem das „Ich-Denkmal“ steht. Hier haben schon so einige Touristen und Einheimische ein Foto, mit dem im Hintergrund zu sehenden Herkules, gemacht. Direkt hinter dem Denkmal steht zum einen das deutsche Tapetenmuseum und mit der Murhardschen Bibliothek einer der ältesten Bibliotheken Kassels, die zugleich Teil der Universitätsbibliotheken ist. Und auf der gegenüberliegenden Seite weiter nach hinten verlagert befindet sich das Elisabeth-Krankenhaus. Der Weinbergstraße folgend, an den Gebäuden vorbei, gelangt man zum Ehrenmal für die Opfer des Faschismus. Biegt man dort ab, so gelangt man direkt zur gerade entstehenden GRIMMWELT auf den Weinberg. Ab dem 4. September wird dort das vielseitige Werk der Brüder Grimm präsentiert. Wertvolle Originale, Film und Ton, künstlerische Installationen, multimediale und Mitmach-Angebote versprechen ein spannendes Erlebnis. Und vom Dach des Gebäudes hat man den wohl schönsten Blick über den Süden Kassels.

Einzigartig

Dahinter schließt sich das Museum für Sepulkralkultur nahtlos an. Das in seiner Form weltweit einzigartige Museum wurde 1992 eröffnet. Das Wort „Sepulkralkultur“ leitet sich aus dem lateinischen Begriff sepulcrum ab und besagt so viel wie „Grab“ oder „Trauerstätte“. In der Dauerausstellung wird sich mit kulturhistorischen und zeitgenössischen Zeugnissen der Bestattungs-, Friedhofs- und Trauerkultur im deutschsprachigen Raum vom Mittelalter bis heute beschäftigt. Die wechselnden Sonderausstellungen zeigen oftmals auch aktuell brisante Themen.

Vom Rathaus zur Schönen Aussicht

­Biegt man nicht zur Wilhelmshöher Allee und Weinbergstraße ein, sondern folgt der Fünffensterstraße in Richtung Frankfurter Straße, so gelangt man zu der großen Kreuzung, die entweder in Kassels Südstadt führt oder Richtung Altmarkt. An dieser Stelle bündeln sich weitere kulturelle Einrichtungen. Die Neue Galerie, das Hölkesches Haus und das ehemalige Brüder Grimm-Museum im Palais Bellevue. Die Neue Galerie entstand zwischen den Jahren 1871 und 1877. Malerei und Skulptur der Nachkriegszeit, der 1950er und 1960er Jahre, Pop Art und abstrakte Malerei bis hin zur zeitgenössischen Kunst bilden Schwerpunkte des Hauses. Am Palais Bellevue beginnt die „Schöne Aussicht“ mit den dort befindlichen Gebäuden des Oberlandes-, Amts- und Landgerichts. Hier kann man den Blick über die wunderschöne Karlsaue schweifen lassen.