Lockenkopf lästert ab

Atze Schröder: „Die Eissporthalle muss abgerissen werden“

 

„Die Halle steht ja immer noch – Naja, ist ja auch so schön warm hier“ scherzte Atze Schröder bei seinem Gastspiel in der gut gefüllten Eissporthalle.
Nicht warm, sondern bitterkalt war es aber für die Fans im Zuschauerraum auf der Eisfläche. Kein Wunder. Auf das Eis waren einfach nur Holzplatten aufgelegt – mit teilweise bis zu zwei Zentimeter breiten offenen Fugen. Und darauf stand die Bestuhlung.
„Gegen die Kälte vom Boden  nützen noch nicht einmal meine Winterstiefel etwas“, so ein weiblicher Fan nach dem Auftritt.
Das in der Halle trotzdem gute Stimmung herrschte, war dem Comedy-Zeus aus dem Ruhrpott zu verdanken. Der wie schon von früheren Auftritten gewohnt, kein Blatt vor den Mund nahm. Auch nicht zum Thema „Fritz Wepper“. Obwohl der den Humorist kürzlich verklagt hatte, weil er nicht mehr wollte, dass Atze  ihn als zahnlosen Lustgreis verspottet.
Seine beste Geschichte war sein Reisebericht über seinen Trip nach Ghana. Dort hatte er in einem Dorf bei Musik von DJ Butzekatze den Discofox ausgepackt. Und präsentierte den Kasseler Fans natürlich auch live, wie man in Ghana den Butzekatze-Tanz zelebriert.
Und lästerte in dem Zusammenhang wieder ordentlich über die Eishalle ab: „Ich muss das fotografieren, das muss die ganze Welt sehen, vielleicht spendet dann Ghana für eine neue Halle in Kassel“, so Schröder.
Und setzte noch drauf: „Ich wusste erst gar nicht, dass es eine Eishalle ist. Ich dachte immer, dass der Boden einfach nur gefroren ist, weil ich ja immer im Winter in Kassel spiele.“
Der Lockenkopf gibt die Hoffnung aber nicht auf: „Ich bin mir sicher, irgendwann spiele ich hier mal in einer funkelnagelneuen Halle.“
Zum Thema Griechenland gab Atze auch sein Statement ab: „Wir haben doch lange mit den Griechen Spaß gehabt. Jetzt müssen wir dafür bezahlen. Oder dachtet ihr, der letzte Ouzo wäre immer umsonst gewesen?“
Fazit: Atze Schröders Programm macht immer noch süchtig – zumindest unter seinen Fans. Und so freuen wir uns schon auf sein nächstes Programm – wahrscheinlich wieder in der Kasseler Eissporthalle.
Nach seinem Auftritt postete  Atze Schröder übrigens auf seiner facebook-Seite: „Aber jetzt muss die Eissporthalle endgültig abgerissen werden! Bitte, bitte, bitte! Leider gibt’s sonst keine in der Größe!“