Thema: Ausbildung

Fotos: Microsoft Office Online, Wilhelmine Wulff, Gerd Altmann – pixelio.de, Berufsausbildungszentrum Kassel (n.h.), LE image – www.fotolia.com, MEV

 

Probieren, studieren oder beruflich qualifizieren?

 

Studieren oder doch lieber eine Ausbildung? Vielleicht aber auch erst einmal eine Fachoberschule besuchen, um sich darauf vorzubereiten? Oder die Möglichkeit nutzen nach einer erfolgreichen Berufsausbildung und anschließender Praxistätigkeit noch den Meister dran hängen? Es wird oft leichter diese Fragen zu beantworten, wenn man sich umfassend mit diesem Thema befasst hat. Jedes dieser Angebote hat nämlich dasselbe Ziel: Vorbereiten auf die Arbeitswelt oder Weiterbilden.

AfAK
Die AfAK ist Gründungsmitglied der KdA (Konferenz der Akademien für Kommunikation, Marketing, Medien e.V.). Hier haben sich die bedeutendsten Kommunikationsakademien zusammengeschlossen um für einen fachlich einwandfreien und praxisbezogenen Unterricht zu sorgen. AfAK möchte seinen Studierenden immer beibringen, dass man in der Marketing-Kommunikation auch das allgemeine Niveau der umgebenen Wort- und Bildwelt beeinflusst. Außerdem wird man hier auf die Branchen-Herausforderungen vorbereitet und verfügt nach Abschluss über eine klare Berufsperspektive. Mit dem Wochenendunterricht ist eine besondere Herausforderung geschaffen worden. Man hat Zeit nebenbei ein Praktikum oder einen Beruf auszuüben. Dadurch schafft AfAK eine gute Atmosphäre für die Lernfreude und Lernfähigkeit der Studierenden. Man kann sich hier ein hohes Maß an fachlicher- und persönlicher Qualifikation im Arbeitsleben der Marketing-Kommunikation aneignen. Großen Wert legt man hier auf die Erinnerung an die Studienzeit. Man möchte, dass sich der Student mit einem Lächeln an diese zurückerinnert.

Duales Studium
Beim dualen Studium hat man die Gelegenheit sich mehr mit der Praxis zu beschäftigen. Es verbindet die Erstausbildung in einem Unternehmen mit einem Studium an einer Hochschule. Man hat damit die Möglichkeit, schon frühzeitig einen intensiven Einstieg in die Praxis des Arbeitslebens zu erhalten. So fällt es leichter, diese wechselseitig aufeinander zu beziehen. Sorgen um die Finanzierung des Studiums braucht man sich auch nicht machen, denn für die gesamte Ausbildungsdauer erhalten die Studierenden eine finanzielle Unterstützung. Für den Aufwand der höheren Ansprüche von Ausbildung und Studium erhält man im Anschluss eine Belohnung. Die Arbeitsmarkt- und Karrierechancen sind wesentlich besser.
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Walter-Hecker-Schule
Eine weitere Möglichkeit stellt die Walter-Hecker-Schule. An dieser Fachoberschule hat man sich darauf spezialisiert, den Schülern Grundkenntnisse für den Einstieg in die Arbeitswelt mit auf den Weg zu geben. Man kann bei der Weiterqualifizierung wählen zwischen dem Zweig der Gestaltungstechnik, der Bautechnik, oder dem beruflichen Gymnasium der Medientechnik. Dieser Zweig stellt einen Zeitraum von zwei Jahren dar. Im ersten Jahr geht man in ein Ganzjahrespraktikum, um in den jeweiligen Beruf einsehen zu können. An den anderen Tagen in der Woche hat man Unterricht in der Schule. Man bekommt hier einen besseren Einblick über Praxis und Theorie des jeweiligen Zweiges. Im zweiten Jahr fällt das Praktikum weg und man hat die gesamte Woche Unterricht und wird auf die Prüfungen vorbereitet. Nach dem Abschluss hat man die sogenannte Fachoberschulreife und damit einen einfacheren Weg in die Ausbildung oder die Arbeitswelt.

Außerdem stellt die Walter-Hecker-Schule noch die Möglichkeit der Berufsqualifizierung. Hier hat man Auswahlmöglichkeiten zwischen acht verschiedenen Berufsgruppen. Des Weiteren wird euch hier bei der Berufsorientierung in verschiedenen Bereichen geholfen. Zwei zur Verfügung stehende Beratungslehrkräfte oder die Sozialpädagogin helfen bei privaten Problemen oder Ärger im Ausbildungsbetrieb.
Weitere Infos gibt’s unter www.walter-hecker-schule.de.

 

Bildungszentrum Kassel
Im Bildungszentrum Kassel (BZ) hat man die Möglichkeit die Meisterschule, die auf die Meisterprüfung bei der Handwerkskammer vorbereitet, zu besuchen.
Ein weit gefächertes Angebot steht zur Verfügung. So kann man seinen Meister in den Bereichen Bäcker, Dachdecker, Elektrotechnik, Feinmechanik, Metallbau, Fleischer, Friseur, Installateur und Heizungsbau, Kraftfahrzeugtechnik, Maler und Lackierer, Maurer und Betonbauer und Tischler machen. Ebenfalls gibt es noch die Fachrichtung Elektrotechnik. Und es werden Brückenkurse angeboten, die erforderliche Basiskenntnisse vermitteln, die unbedingt für den Meistervorbereitungslehrgang notwendig sind. Das Angebot umfasst zum Beispiel: Mathe und Physik, Handwerker gehen online, Rechnen im Handwerk, Die richtigen Worte und Grundlagen der Buchführung. Viele Meisterausbildungen finden berufsbegleitend statt, andere wiederum auch in Vollzeitform. Ab dem 1. September wird erstmals in Kooperation mit der REFA Hessen-Nord zum geprüften Industriemeister/in IHK in den Fachrichtung Metall und Elektrotechnik ausgebildet. Die Aufstiegsweiterbildung wird im berufsbegleitenden Abendunterricht angeboten. Diejenigen, die die Industriemeisterprüfung bestehen, werden als Führungskräfte in der Produktion in allen Branchen und Unternehmen unterschiedlicher Größe wertgeschätzt. Betriebe suchen immer solche Praktiker mit Berufserfahrung und Aufstiegsfortbildung auf hohem Niveau. Die Aufgaben des Industriemeisters sind dabei sehr vielfältig.

Auch Kaufleute im technischen Betrieb haben die Möglichkeit über eine IHK-Aufstiegsweiterbildung ab dem 20. August sich zum/zur Geprüften Technischen Fachwirt/in mit IHK-Abschluss ausbilden zu lassen. Typische Aufgabengebiete der Geprüften Technische/er Fachwirt/in mit IHK-Abschluss sind die Kalkulation, das Controlling, Qualitätsmanagement und der technische Verkauf.
Die Lehrgänge im BZ vermitteln umfangreiches Wissen und Handlungskompetenz. Natürlich muss man das Lehrgangsentgelt selbst tragen, dennoch kann man zum Beispiel mit einer REFA-Mitgliedschaft Vergünstigungen erhalten. Infos zu REFA unter www.refa-hessen.de. Es gibt aber auch noch das sogenannte Meister-BAföG. Infos dazu unter www.meister-bafoeg.info. Falls euer Interesse geweckt wurde, kann man über alle Bereiche jederzeit Infomaterial beim Bildungszentrum Kassel telefonisch oder auch unter www.bz-kassel.de anfordern. Es ist immer wieder gut und interessant, sich im Leben weiterzubilden oder weitere Aufstiegschancen zu nutzen. Auch Quereinsteiger aus der Uni können sich im Bildungszentrum Kassel ausbilden lassen.